Stadt Grevenbroich soll Ausbau-Alternative für dritte Gesamtschule prüfen

Schulen in Grevenbroich : Stadt soll Ausbau-Alternative für Gesamtschule prüfen

Die Erweiterung des Schulgebäudes am Heyerweg ist Thema von gleich zwei Fraktionsanträgen für den Rat am Donnerstag. In die Schule soll statt der heutigen Realschule, die ausläuft, die neue, dritte Gesamtschule ziehen.

Der Komplex muss aber erweitert werden. Bürger befürchten, dass dafür die Fläche des großen, idyllischen Spielplatzes nebenan geopfert werden könnte.

Ins Gebäude der Realschule soll die Gesamtschule ziehen. Foto: Tinter, Anja (ati)

Aus Sicht der SPD soll dies keinesfalls geschehen. Sie beantragt, dass der Rat beschließen soll, „den Spielplatz neben der Realschule im Zuge der baulichen Einrichtung der dritten Gesamtschule zu erhalten“. Der Platz sei für die Bürger „in dem Quartier von besonderer Bedeutung“. Die SPD weist zudem darauf hin, dass Bürgermeister Klaus Krützen erklärt habe, den Spielplatz zu erhalten.

Zwei Vorschläge für die Erweiterung macht die FDP. Sie hat dabei Sorgen von Gartenstädtern im Blick, dass es wegen der größeren Schülerzahl zu mehr Verkehr kommt. Schon heute stoße der Verkehr „rund um den Heyerweg an seine Grenzen“, erklären die Liberalen. Als Bau-Alternative soll die Verwaltung prüfen, ob ein Areal auf der heute landwirtschaftlich genutzten Fläche auf der anderen Seite der Umgehungsstraße (L 361) gekauft werden kann. Die beiden Schulteile könnten mit einer Fußgängerbrücke verbunden werden. Im Idealfall könnte die Schule verkehrsmäßig an die Umgehungsstraße und der Schulbusverkehr über die L 361 abgewickelt werden.

Eine weitere Alternative, die die FDP prüfen lassen will: Ein Teil der Gesamtschule, etwa die Oberstufe, könnte in die frühere Realschule Bergheimer Straße ziehen, ein Ausbau in Wevelinghoven wäre damit unnötig. Bislang geplant ist, dass die Gesamtschule 2021 an der Bergheimer Straße startet und nach einigen Jahren zum Heyerweg umzieht.

(cso-)
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