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Stadt Grevenbroich baut weitere Pfosten an Fahrradwegen ab

Fahrradverkehr in Grevenbroich : Stadt baut weitere Pfosten an den Fahrradwegen ab

(cso-) Sie sind rot-weiß oder einfarbig, stehen allein oder als Pärchen: Wie viele Sperrpfosten es an Radwegen gibt, kann die Stadt nicht genau beziffern – es dürften Hunderte sein. Die Zahl soll deutlich sinken, um die Sicherheit von Radfahrern zu verbessern.  Schritt für Schritt überprüft die Verwaltung, wo Barrieren abgebaut werden können.

Die Pfosten bilden nämlich oft, wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club erklärt, eine Gefahr für Radler. Sie könnten leicht übersehen werden. Stehen  bleiben sollen Pfosten dort, wo sie ihre Aufgabe erfüllen – Autos die Durchfahrt zu verwehren. Zunächst hatte die Verwaltung auf dem Erft-Radweg überflüssige oder gefährdende Sperren ausgemacht. Nun empfiehlt das Ordnungsamt die Beseitigung weiterer Pfosten an acht Stellen im Innenstadt-Bereich – beispielsweise am Bahnübergang Blumenstraße, auf dem Weg zwischen Blumen- und Merkatorstraße sowie an der Bahnunterführung an der Rheydter Straße, im Tunnel gebe es eine Wegesperre. Unnötig seien auch Pfosten am Weg von der Graf-Kessel- zur Montzstraße am Flutgraben. „Wunderbar“, sagt Radfahrer Peter Bremer aus Noithausen erfreut. Die Poller dort seien unnötig, „der Weg ist für Autos viel zu schmal“.

Eine Gefahr stellen laut Verwaltung „Nostalgiepoller“ auf dem Weg zwischen der Bergheimer Straße und Alten Bergheimer Straße dar. Sie seien nicht vorschriftsmäßig gekennzeichnet, „eine Entfernung ist notwendig“. Erhalten bleiben dagegen Sperrpfosten, die den Platz an Stadtbücherei und Auerbachhaus auf der Stadtparkinsel vor Autos abschirmen. Auch die Barrieren an der Unterführung zwischen Linden- und Erftwerkstraße bleiben. Sonst bestehe die Gefahr, dass die Unterführung „von Fahrzeugen aller Art“ als Abkürzung zwischen Südstadt und Stadtmitte genutzt werde.

(cso-)