Grevenbroich: Stadt erhöht Gebühren für den Winterdienst

Grevenbroich : Stadt erhöht Gebühren für den Winterdienst

Die Stadt Grevenbroich will im kommenden Jahr mehr Geld fürs Salzstreuen und Schneeräumen auf den Grevenbroicher Straßen fordern. Das geht aus einer Information für den Umweltausschuss hervor, der am Mittwochabend (18 Uhr) im Bernardussaal tagt.

Nach den Plänen der Verwaltung wird sich die sogenannte "Winterdienstgebühr" in beiden Streustufen erhöhen.

Wer an vielbefahrenen Hauptstraßen (Streustufe 1) wohnt, muss in Zukunft 1,62 Euro für jeden Frontmeter seines Grundstücks zahlen — das sind immerhin 44 Cent mehr als bisher. Um 59 Cent steigt die Gebühr für Anlieger von Nebenstraßen (Streustufe 2) — hier müssen künftig 1,40 Euro je Frontmeter gezahlt werden.

Beispiele: Eigentümer eines durchschnittlichen Grundstücks von sechs Metern Frontbreite werden nach den Plänen der Stadt für die Streustufe 1 jährlich 9,72 Euro zahlen. Im Vergleich zum Jahr 2011 erhöht sich die Gebühr damit um 2,64 Euro. Anlieger von Straßen der Streustufe 2 werden mit 8,40 Euro im Jahr zur Kasse gebeten — das sind immerhin 3,54 Euro mehr als noch in diesem Jahr.

Begründet wird die Gebührenerhöhung für den Winterdienst mit "deutlich gestiegenen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr". So würden etwa die Kosten für den Räumdienst in der Fußgängerzone mit 64 000 Euro in 2012 doppelt so teuer werden wie bisher. Zudem müsse die Stadt etwa 18 500 Euro an die Wirtschaftsbetriebe Grevenbroich (WGV) zahlen, die ihren Fuhrpark um neue Streufahrzeuge ergänzt hat.

Laut Verwaltung wird sich der Winterdienst dadurch aber deutlich verbessern: "Es wurden kleinere Fahrzeuge angeschafft, die besonders in engen Straßen räumen und streuen können."

(NGZ)