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Sportstätten in Grevenbroich: TC Welchenberg erneuert die Club-Anlage

Sportstätten in Grevenbroich : TC Welchenberg erneuert die Club-Anlage

Das Land gab 65.000 Euro dazu, noch einmal soviel ergänzen die Mitglieder in Eigenleistung. Gemeinsam erneuern sie die Plätze und Gebäude der Clubanlage des TC Welchenberg.

Zwei Teams wechselten sich jetzt auf den Plätzen des Tennisclub Welchenberg ab. Nicht zum Sport, sondern zur Arbeit an den Plätzen. Die Sportler stemmen mit Men-Power rund die Hälfte der Kosten, die für die Sanierung der 30 Jahre alten Anlage benötigt werden. Tennis boomt im Grevenbroicher Süden. Der Verein TC Welchenberg freut sich über einen Zulauf neuer Mitglieder. Durch Schnupperkurse kamen 2020 45 Neuzugänge. Aktuell zählt der Verein 200 Mitglieder.

Im Sommer bekam der Club als erster Grevenbroicher Tennisverein Mittel aus dem Sportförderprogamm des Landes erhielt. „Vom Land NRW haben wir 65.000 Euro erhalten. Die gleiche Summe bringen wir durch Eigenleistung und unsere Rücklagen auf“, erzählt Thomas Vieten, erster Vorsitzende des Vereins. Alles um die schmucke Anlage am Fuß der Vollrather Höhe zu einer der modernsten im Land zu machen.

Und so wechselten sich diese Woche täglich bis zum Sonnenuntergang rund 20 Mitglieder in zwei Schichten ab. Wegen Corona und dem Nachweis der Eigenleistung trugen sich die Helfer in Listen ein. Denn ehe am Montag der Bagger kommt, musste auf der roten Asche kräftig gebuddelt werden. Dabei war die Stimmung gar nicht schlecht. „So ein gemeinsames Projekt verbindet“, erzählt Vieten schmunzelnd. Zwischen den Plätzen mussten Pfosten ausgegraben werden, die dort seit 1989 standen. Entlang der Plätze wird eine Rinne entfernt. „Der Kies muss raus und im Anschluss wird das ganze mit Beton gefüllt und ausgeglichen“, erzählt Vieten weiter.

Die Eingangstüren werden überholt. Die Linien müssen raus, ehe am Montag der Platzbauer Appel zum Einsatz kommt und die alte Asche abträgt. In die darunter liegende Lava werden Leerrohre und Kabel verlegt. Dabei kommen vier Elektriker des Vereins zum Einsatz. Eine Berieselungsanlage kommt her und später eventuell Flutlicht, erzählt der Neuenhausener weiter. Heinz Brunner frischt derweil am Clubhaus den Anstrich auf. Klaus Esser ist als Multitalent überall im Einsatz. Und auch die Jugend greift zur Schüppe. Mit schwerem Gerät werden in der kommenden Woche Teile des Walls zwischen den Plätzen entfernt. „So können wir im Frühjahr die Terrasse vergrößern“, erklärt Vieten den Plan. Doch es bleibt noch eine Menge zu tun und für freiwillige Helfer hat Vieten noch einiges parat.

Nach getaner Arbeit träumten die Beteiligten von einer wachsenden Anlage. „Ich glaube da ist noch mehr möglich“, meint Vieten vorsichtig. Schließlich sei die Lage optimal und wenn die Stadt mitspiele, könnte man sich vergrößern. Der Platz wäre da.