1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Sportlerheim: Rohbau bis Jahresende fertig

Grevenbroich : Sportlerheim: Rohbau bis Jahresende fertig

Arbeiten am Schlossstadion liegen im Zeitplan. Auch an der Turnhalle nebenan wird gearbeitet.

Der Neubau für das Sportplatzgebäude am Schloss macht große Fortschritte. Die Außenmauern stehen. "Die Arbeiten liegen im Zeitplan", erklärt Hermann Prehl, Fachdienstleiter beim Gebäudemanagement der Stadt. "Zum Jahresende soll der Rohbau abgeschlossen sein. Vor Weihnachten wird die Betondecke gegossen und die erste Dichtungsbahn auf dem Dach verlegt."

Die Verwaltung hofft, dass vor dem Jahreswechsel schon erste Fenster eingesetzt werden können. "Ist das Haus dicht, können die Handwerker für Sanitär und Elektro den Innenausbau vornehmen." Am Ende der Osterferien soll das Gebäude, das auf dem Areal des abgerissenen Sportlerheims steht, fertig sein - wenn das Wetter mitspielt.. "Aufgrund der archäologischen Untersuchungen auf dem Gelände hatten wir drei, vier Wochen Verzug, doch die haben wir wieder hereingeholt", sagt Prehl.

Das Haus wird unter anderem über einen Versammlungs- und einen Besprechungsraum, Umkleiden, Technik- und Kassenbereich verfügen. Kräftig gearbeitet wird auch nebenan an der Turnhalle. Zurzeit erhält das Dach über dem Umkleide- und Sanitär-Trakt eine neue Wärmedämmung. Drinnen wurden einige Mauern abgerissen, nun werden neue gesetzt - so entsteht ein separater Übungsleiterraum, der zugleich der Erstversorgung bei Verletzungen dient.

  • Im Labor werden Abstriche aus dem
    Rhein-Kreis : Inzidenz-Wert steigt im Kreis wieder leicht an
  • Aufräumarbeiten wie hier an der Erftwerkstraße
    Viele Bäume in Grevenbroich beschädigt : Aufräumarbeiten nach dem Sturm werden Wochen dauern
  • Einige Züge fallen aus.
    RE8, RB27 und RB39 in Grevenbroich betroffen : Fahrgäste müssen sich auf Zugausfälle einstellen

Duschen- und Toilettenräume werden neu gefliest, die Technik wird erneuert. "Die Sanitäranlagen erhalten eine Ringleitung, damit zum Schutz vor Keimen das Wasser ständig durchgespült wird", erläutert Prehl. Zudem wird eine neue Warmwasserversorgung installiert, "die im Betrieb und Verbrauch deutlich günstiger ist als die alte".

In der Turnhalle wurden die Glasbausteine gegen neue Glaselemente ausgewechselt, drinnen wird ein neuer Prallschutz montiert. Finanziert wird das Bauprojekt mit Zuschüssen aus dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK), die gesamten Kosten liegen bei 2,58 Millionen Euro.

(cso-)