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Grevenbroich: SPD stellt sich für die nächste Wahl auf

Grevenbroich : SPD stellt sich für die nächste Wahl auf

Stadtverbandsvorsitzender Daniel Rinkert will mit einem Kandidaten-Mix aus Erfahrung und Innovation in den Kommunalwahlkampf 2014 ziehen. Die Ortsvereine haben ihre Aspiranten nominiert, viele neue Gesichter sind dabei.

Mit einem Mix aus Erfahrung und Innovation will die SPD in den Kommunalwahlkampf 2014 ziehen. "Die Mischung ist gut", sagt der Stadtverbandsvorsitzende Daniel Rinkert mit einem Blick auf die Vorschläge der Ortsvereine: "Neben altbewährten Kandidaten werden wir völlig neue Gesichter ins Rennen schicken." Mit ihrem Aspiranten für die Bürgermeisterwahl 2015 wollen sich die Sozialdemokraten indes noch Zeit lassen: "Damit werden wir uns im nächsten Jahr beschäftigen", so Rinkert. Derzeit steht noch kein Name fest.

Schon jetzt ist aber klar: Ein Grevenbroicher SPD-Urgestein wird sich im nächsten Jahr aus der politischen Arbeit verabschieden. Manfred Kauertz aus Neurath wird nicht mehr für den Kreistag kandidieren, an seiner Stelle soll der Newcomer Christian Stupp ins Rennen geschickt werden. Zudem wird der 24 Jahre alte Deniz Senol seinen Hut in den Ring werfen. Und: SPD-Kreis-chef Klaus Krützen aus Neukirchen wird nicht mehr für den Rat, sondern für den Kreistag kandidieren.

Auch bei den Kandidaten für die Wahl des Stadtrates gibt es bei der SPD einige neue Gesichter: Der 23 Jahre alte Alexander Sommer etwa, der in Elsen kandieren wird. Oder der Jurist André Thalmann (39), der in Neukirchen anstelle von Klaus Krützen in den Ring geht. Timo Natur (32), der Vorsitzende der Jusos im Südkreis, bewirbt sich in Kapellen um ein Mandat. Und Cecilia Schward stellt sich in der Südstadt zur Wahl – für Siegfried Bongartz, der nach vielen Jahren Ratsarbeit nicht mehr kandidiert. "Selbstverständlich haben wir weiterhin erfahrene Kräfte an Bord – etwa Edmund Feuster, Marie-Jeanne Zander oder unseren Fraktionschef Horst Gerbrand", erklärt Rinkert. Über die Kandidaten-Vorschläge aus den Ortsvereinen werden die SPD-Mitglieder bei einer Versammlung am 11. Januar entscheiden.

Zum Anfang nächsten Jahres will die SPD auch ihr Wahlprogramm konkretisieren. Eine der Grundlagen wird die Bürgerbefragung sein, die vor einigen Monaten gestartet wurde. "Wir haben die Grevenbroicher gefragt, was in ihrer Stadt verbessert werden muss. Es gab viele Rückmeldungen, die sich mit unseren fünf großen Themenbereichen decken", sagt Rinkert: "Dazu zählen der demografische Wandel, die Schuldenfreiheit, die Wirtschaft, die Sauberkeit in der Stadt sowie der Bereich Kultur und Freizeit."

Diese fünf Blöcke will die SPD im Frühjahr im Rahmen von Themenwochen aufrufen: "Wir werden Politik-Werkstätten veranstalten, an denen sich interessierte Bürger beteiligen können", betont der Stadtverbandsvorsitzende. Bei einem öffentlichen Themen-Parteitag, der Mitte April stattfindet, sollen die Ideen von Bürgern und Politikern in einem Wahlprogramm zusammengefasst werden. "Wir wollen uns so breit wie möglich aufstellen", schildert Daniel Rinkert, der einen "ehrlichen Wahlkampf" führen möchte: "Wir werden nichts versprechen, was wir nicht halten können."

(NGZ)