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Grevenbroich: SPD: Schlossbad-Standort nicht erneut diskutieren

Grevenbroich : SPD: Schlossbad-Standort nicht erneut diskutieren

Die SPD ist gegen eine Auslagerung des Schlossbades. Eine erneute Diskussion über einen Alternativ-Standort am Hagelkreuz hält Rosemarie Cremer, stellvertretende Vorsitzende des Sportauschusses, für überflüssig. Sie fordert: Die Politik müsse das Thema nun zum Abschluss bringen – im Schatten des Alten Schlosses.

Die SPD ist gegen eine Auslagerung des Schlossbades. Eine erneute Diskussion über einen Alternativ-Standort am Hagelkreuz hält Rosemarie Cremer, stellvertretende Vorsitzende des Sportauschusses, für überflüssig. Sie fordert: Die Politik müsse das Thema nun zum Abschluss bringen — im Schatten des Alten Schlosses.

Vertreter von FDP und UWG hatten in dieser Woche gegenüber der NGZ die große Wiese am Hagelkreuz als einen "interessanten Standort" bezeichnet. Gegen diese Äußerungen geht nun die SPD vor: "Seit 2008 ist sich die Mehrheit im Rat einig, dass der Standort am Schloss erhalten bleibt. Wer nun wieder das Hagelkreuz ins Gespräch bringt, trägt unnötigerweise zur Verunsicherung des möglichen Investors und der Bürger bei", kritisierte gestern Rosemarie Cremer.

Unterstützung erhält sie von Martina Suermann: "Die Grevenbroicher haben ihren Willen mehr als einmal kundgetan — in Umfragen, Gesprächen oder Diskussionen. Wir haben seinerzeit mehr als 6000 Unterschriften für den Standort Schlossbad gesammelt, die der Stadtverwaltung vorliegen", erinnerte die Ratsfrau. Da es jetzt nur noch um die inhaltliche Ausgestaltung des neuen Bades gehe, frage sie sich, warum die FDP nun erneut die Standortdebatte eröffne.

"Vielleicht möchte sie kurz vor Schluss ihre Idee aus 2005 aufleben lassen, damit im Bereich des Schlossbades ein Baugebiet für die gut betuchten ,Leistungsträger' unserer Gesellschaft entstehen", vermutet Martina Suermann. Sie zweifele jedoch daran, dass Eigentümer von "exklusiven Eigenheimen" die unmittelbare Nähe eines Stadions suchen würden.

(NGZ)