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Grevenbroich: SPD: Ratspolitiker sollen Geld für das Stadtgeschenk geben

Grevenbroich : SPD: Ratspolitiker sollen Geld für das Stadtgeschenk geben

Die Politik diskutiert kontrovers über das neue Stadtgeschenk der Bürgermeisterin. Schützenhilfe bekommt Ursula Kwasny jetzt aus den Reihen der SPD.

Fraktionsvize Holger Holzgräber sagt: "Die Verwaltungschefin braucht ein repräsentatives Präsent. Es gehört einfach zum guten Stil, den Gästen einer Kommune ein Geschenk zu überreichen." Da die Stadt kein Geld für solche Nettigkeiten habe, plädiert Holzgräber dafür, dass die Ratsmitglieder einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung für das Stadtgeschenk hergeben sollen — denkbar seien etwa fünf Prozent.

Damit könnte jeder einzelne Ratspolitiker ein Zeichen setzen. Die Fraktionsgelder — so wie es die Aktiven Bürger fordern — sollten dafür jedoch nicht angetastet werden: "Diese finanziellen Mittel benötigen die Fraktionen, um geschäftsfähig zu bleiben", meint Holger Holzgräber. Ihren Vorschlag will die SPD in einem Antrag formulieren: "Wir hoffen, dass wir einen größtmöglichen Konsens erreichen."

(NGZ)