Sitzung des Hauptausschusses in Grevenbroich zur Digitalisierung im Rathaus

Stadtverwaltung Grevenbroich : Digitales Rathaus: Krützen stellt Pläne in einer Sondersitzung vor

Die Digitalisierung im Rathaus soll vorangetrieben werden. „Im Januar wird sich der Hauptausschuss in einer Sitzung schwerpunktmäßig mit dem Thema befassen“, erklärt Stadtsprecher Stephan Renner.

„Wir stellen dabei vor, was erreicht worden ist und was weiter geplant ist.“

Anlass war ein umfangreicher Antragskatalog der Liberalen. Die FDP sieht sich, wie Fraktionschef Markus Schumacher erklärt, als „Impulsgeber der Digitalisierung unserer Stadt.“ Das Thema müsse Chefsache im Rathaus werden. „Wir wollen das digitale Bürgerbüro so früh wie möglich. Kein Bürger muss sich Urlaub nehmen müssen, um einen Personalausweis zu beantragen“, fordert Schumacher.

Laut Stephan Renner ist „Digitalisierung ein ständiger Prozess“. Sie spare dem Bürger Zeit und verringere den Verwaltungsaufwand. Zunächst sei sie aber mit höherem Ressourcen- und Personalaufwand verbunden. Vieles sei bereits realisiert worden – etwa der Mängelmelder auf der Stadt-Homepage, das Portal für Stellenbewerbungen, die Online-Ausleihe für E-Books oder der Formular-Download im Internet.  Anfang 2019 soll der erste digitale Haushalt mit Infos und Grafiken online gehen. Zudem sei die Einführung von elektronischen Personalakten geplant.

Auch im Bürgerbüro soll sich was tun: Die Stadt plant ein elektronisches Wartesystem, bei dem der Besucher per App sieht, wann er an der Reihe ist. „So kann er zwischendurch in der Stadt etwas erledigen“, sagt Renner. Bei einem weiteren Projekt habe der Kreis die Federführung. „Wer im Bürgerbüro seinen Wohnsitz ummeldet, soll gefragt werden, ob gleich auch das Auto umgemeldet werden soll“. Ganz ohne Besuch im Bürgerbüro wird wohl nicht alles zu erledigen sein. „Bei der Beantragung eines Personalausweises ist persönliches Erscheinen erforderlich“, sagt Renner.

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