Sieben Revierknoten nehmen mit Auftaktkonferenz in Bergheim ihre Arbeit auf

Zukunftsagentur Rheinisches Revier : Revierknoten nehmen die Arbeit auf

Mit einer Auftaktkonferenz nehmen die sieben Revierknoten, die den Strukturwandel in der Region gestalten und begleiten sollen, am 6. September in Bergheim ihre Arbeit auf. Einer der Vorsitzenden der Revierknoten ist Kreisdirektor Dirk Brügge.

Bei der Auftaktkonferenz werden die einzelnen Revierknoten in Gruppenarbeiten ihre Zielsetzung formulieren. Brügge leitet die Arbeitsgruppe bzw. den Revierknoten „Mobilität und Infrastruktur“. Die übrigen sechs Revierknoten behandeln die Themenfelder Energie, Agrobusiness und Ressource, Raum, Innovation und Bildung sowie Internationale Bau- und Technologieausstellung.

Die Konferenz wird am 6. September, 14 Uhr, im Medio.Rhein.Erft-Center in Bergheim von Ralph Sterck, dem Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR), eröffnet. Bevor sich die Revierknoten vorstellen und in ihre Arbeitsgruppen gehen, spricht Alexandra Landsberg vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Den Ausblick auf die künftige Arbeit der Revierknoten hält Reimar Molitor von der Regio Köln/Bonn zum Schluss der Tagung. Die ZRR will ihre Arbeit im Strukturwandel mit einer erheblichen Personalausweitung aufnehmen. Gab es bislang dort den Geschäftsführer mit seinem Stab von fünf Mitarbeitern, so will die ZRR jetzt mindestens 20 zusätzliche Kräfte einstellen. Dafür erhält sie Landesmittel. Das zusätzliche Personal soll für die weitere Entwicklung der Zukunftsfelder Energie und Industrie, Raum und Infrastruktur, Bildung und Innovation, Agrobusiness und Ressourcen sowie für die technisch-administrative Abwicklung sorgen, heißt es seitens der ZRR.

Gesucht werden unterschiedliche Qualifikationen von Personal, Finanzen und Organisation bis hin zu Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen, Planern, (Wirtschafts-)Geografen, Energie- und Agrarfachleuten. Die Stellen in Voll- und Teilzeit sollen am Sitz der Zukunftsagentur in Jülich und an den Wirkungsstätten der Revierknotenvorsitzenden an verschiedenen Standorten im Rheinischen Revier geschaffen werden, womit der Rhein-Kreis bzw. Grevenbroich und Jüchen zumindest theoretisch auch davon partizipieren könnten. Die neuen ZRR-Mitarbeiter sollen analog zum Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen bezahlt werden.

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