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Service in Grevenbroich: Müllabfuhr sichert Entsorgung trotz Coronavirus

Restmüll, Plastik und Papier : Müllabfuhr stellt Entsorgung trotz Coronavirus sicher

Die zuständigen Unternehmen leiten bereits erste Maßnahmen in die Wege. Kunden und Mitarbeiter sollen geschützt werden.

Die Müllabfuhr ergreift Maßnahmen, um die Entsorgung in Zeiten der Corona-Krise zu sichern. Allen voran das Unternehmen Schönmackers reagiert auf die aktuellen Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen. Die Firma stellt die gelbe Tonne für Plastikmüll zur Verfüfung – und leert diese.

„Wir setzen alles daran, die Entsorgungssicherheit zu gewährleisten“, teilt das Entsorgungsunternehmen mit. „Alle Abfallbehälter werden zur Zeit an den regulären Tagen geleert, teilweise fahren wir früher als gewohnt.“ Dennoch sollten Anwohner ihre Tonnen bereits am Abend vor der regulären Leerung bereitstellen, „da wir aufgrund der aktuellen Lage situationsbedingt reagieren müssen und wir keine genaue Uhrzeit angeben können“. Der Grund: Die Firma Schönmackers folgt den Anweisungen des Robert-Koch-Instituts gewissenhaft. Um die Ansteckungsgefahr und den Kontakt untereinander zu minimieren, arbeiten die Mitarbeiter zeitversetzt.

Um die Entsorgung des täglichen Abfallvolumens wie Restmüll, Papier oder Glas weiterhin zu garantieren und personellen Engpässen frühzeitig entgegen zu wirken, sollen Bürger ab sofort von nicht notwendigen Sperrmüllanmeldungen absehen. Auch die Anlieferung an die Wertstoffhöfe sollte nur in zwingenden Fällen erfolgen.

Für die Müllabfuhr der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN), die bei Haushalten in Grevenbroich Restabfall, Bioabfall und Altpapier entsorgt, hat das Coronavirus noch keine Auswirkungen. Das bestätigt Sprecherin Kristiane Helmhold. Die Mülltonnen werden also wie geplant abgeholt.

Doch in anderen Geschäftsfeldern gibt es Einschränkungen. „Das Schadstoffmobil ist für private Kunden nicht mehr unterwegs“, sagt Helmhold. Gewerbekunden und Personen, die einen Container bestellen, werden angehalten, bargeldlos zu zahlen. Zudem soll der Kontakt zwischen Kunden und Mitarbeitern reduziert werden. Daher gelten diese und ähnliche Dienstleistungen derzeit auch ohne Unterschrift auf einen Leistungsschein als erbracht.