Grevenbroich: Schule Erftaue: Umbau startet

Grevenbroich: Schule Erftaue: Umbau startet

Der Bauzaun ist errichtet, an der Baustraße wird gearbeitet. Dies sind sichtbaren Zeichen, dass die Osterferien für ein Millionen-Projekt genutzt werden: Die Erweiterung und der Umbau der Grundschule "Erftaue" haben begonnen.

Nicht jeder Bauzaun ist Grund zur Freude. Ein Bauzaun, der soeben errichtet wurde, dürfte aber für viele strahlende Gesichter sorgen — der, der die Grundschule "Erftaue" umgibt. Damit werden für deren Leiterin Erika Voets und ihre Kollegen sowie für alle Mädchen und Jungen langgehegte Wünsche wahr: mehr Platz in modernen Räumen, mehr Platz im neuen Verwaltungstrakt, kurz: Unterricht in einem schöneren Umfeld.

Den geplanten Verlauf des Millionenprojekts erläutert Dirk Schwarz, Fachbereich Gebäudemanagement: "Wir haben soeben den Bauzaun errichtet; auch die Baustraße ist bereits in Teilen fertig gestellt." Erster Teil des umfassenden Bauplans: Zunächst wird vor dem Schulgebäude, das noch in Fertigteil-Bauweise errichtet wurde, ein neuer Anbau einrichtet — ebenfalls aus modernen Fertigteilen.

Anvisiert ist eine Fertigstellung "bis zum Sommer", so Schwarz. Alle "Erftauen"-Kinder werden in diese moderne Erweiterung umziehen können. Der Vorteil: Damit kann der langjährige Dependance-Betrieb beendet werden; die Grundschüler werden aus dem alten Schulgebäude "Auf dem Wiler" ausziehen können.

Zweiter Teil des Bauprojekts; die Sanierung des Schulgebäudes und die Erweiterung mit einem Verwaltungstrakt. "Bis Ostern 2011" soll die gesamte Bildungseinrichtung ein neues, modernes Gesicht erhalten haben.

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Aktuell rechnet Dezernent Claus Robertz mit "mindestens 2,1 Millionen Euro", die in Gustorf verbaut werden — davon werden 700 000 Euro in die Modernisierung fließen. Mit dem Start der Grundschul-Modernisierung wird auch Bürgermeisterin Ursula Kwasny eines ihrer erklärten Ziele verwirklichen; sie hatte die Grundschule zur "Chefin-Sache" erklärt.

Eng verbunden mit der Schulsanierung sind die Gustorfer Themen "Abriss des Hallenbades" und danach "Neubau der Turnhalle". Bereits seit fünf Jahren turnen die Grundschüler am Torfstecher Weg. Die Entscheidung für den Abriss des Hallenbades kann noch nicht umgesetzt werden — als Haushaltssicherungsgemeinde ist die Stadt Grevenbroich aber an die Freigabe der Mittel durch die Aufsichtsbehörde, den Rhein-Kreis Neuss, gebunden.

Eine weitere Verzögerung des Bad-Abrisses hatte sich durch ein Rats-Votum für ein neues Gutachten ergeben. "Das Ergebnis stimmt mit dem alten Gutachten überein", teilt Ropertz mit.

(NGZ)