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Schützenfest in Grevenbroich: Glasverbot und Rettungsgassen

Planungen in Grevenbroich : Glasverbot und Rettungsgassen am Schützenfest

Das sicherhetskonzept zum Fest steht: Getränke im Glas sind auf der Kirmesmeile tabu.

Noch eine Woche, dann feiern die Grevenbroicher ihr Schützenfest. Ein wichtiger Aspekt dabei: das Sicherheitskonzept, das laut Stadt mit allen Beteiligten besprochen ist. Berücksichtigt wird darin die Kirmesmeile mit rund 50 Fahrgeschäften und Buden, die vom Platz der Republik bis auf die Bahnstraße reichen. Wie in früheren Jahren werden auf der Graf-Kessel-Straße zum Teil nur auf einer Straßenseite Buden aufgebaut. Den Grund erläutert Marktleiter Stefan Beckers im Rathaus: Die Buden sollten drei Meter Abstand zur Bebauung an der Straße haben, außerdem „benötigen wir eine vier Meter breite Rettungsgasse für Einsatzkräfte“.

An einem Festtag kommen laut Stadt etwa 10.000 Besucher auf die Kirmesmeile, allein am Samstag „nach dem Fackelzug sind rund 5000 Menschen auf dem Festplatz“, sagt Beckers. Für zügige Anfahrt bei Einsätzen wird etwa die „kleine“ Montzstraße zwischen Ostwall und Graf-Kessel-Straße gesperrt. Auf der Straße Am Flutgraben gilt laut Stadt während des Fests ein durchgehend beidseitiges Halteverbot.

Für wichtige Infos im Notfall liegen bereits Schilder-Vorlagen bei Stefan Beckers bereit. Wer im Festtrubel schelle Hilfe benötigt, findet an den Ständen Schilder mit Nummern, die beim Notruf angegeben werden sollen. Polizei und Rettungskräfte erhalten laut dem Marktleiter eine Übersicht, um zu erkennen, wohin genau sie ausrücken müssen. Die Richtung der Fluchtwege für die Festbesucher werden anhand grüner Schilder angezeigt.

Seit Jahren bewährt hat sich das Glasverbot: Gerstensaft und andere Getränke im Glas sind auf der gesamten Festmeile zwischen Flutgraben, Erftbrücke und Ostwall tabu – mit Ausnahme des Schützenfestzeltes. Auch für andere Sicherheitsfragen steht das Konzept, weitere Details dazu nennt die Stadt aber nicht.