Schützenfest in Grevenbroich: Empfang im Festzelt mit 220 Gästen

Schützenfest in Grevenbroich : Empfang im Schützenfestzelt mit 220 Gästen

Das große Treffen auf der Grevenbroicher Zelt-Empore wurde am Montag von vielen Gästen wieder rege zum „Netzwerken“ genutzt.

Das Grevenbroicher Schützenfest ist kein Event der Schützen allein, sondern ein Ereignis, das von der gesamten Gesellschaft getragen wird. Das wurde am Montag beim Empfang während des Frühschoppens im Zelt sehr deutlich, zu dem der Bürgerschützenverein zusammen mit der Stadt, der Wirtschaftsvereinigung Grevenbroich-Jüchen-Rommerskirchen und der Neuß-Grevenbroicher-Zeitung geladen hatten. Rund 220 Vertreter aus Politik, Kirche und Vereinen waren gekommen. 

Sprachen nicht nur über Politik: Heike Troles und Klaus Krützen. Foto: Tinter, Anja (ati)

„Der Empfang  ist schon Tradition“, sagte BSV-Vizepräsident Victor Göbbels, der unter anderem Schützenkönig Dieter Minkenberg und BSV-Chef Detlef Bley, Bürgermeister Klaus Krützen, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Landtagsabgeordnete Heike Troles und Vertreter von RWE begrüßte. „Wir Grevenbroicher stehen zu RWE“, sagte Göbbels angesichts der Debatte um Braunkohleverstromung.

Landrat Hans J. Petrauschke mit Angelika und Joachim Schwedhelm. Foto: Wiljo Piel
Diakon Manfred Jansen mit dem Elsener Kirmes-Chef Peter Reibel. Foto: Wiljo Piel
Bitte lächeln: Die Fotobox von „Brauchtum hilft“ wurde rege genutzt. Foto: Wiljo Piel
In sichtlich guter Laune: Michael Vreden, Frank Krüppel, Schützenkönig Dieter Minkenberg und Willy Helfenstein. Foto: Carsten Sommerfeld
Sie freuen sich schon auf ihre Regierungszeit: Marco und Andrea Borgwardt werden am Dienstag Abend zum neuen Königspaar gekrönt. Foto: Tinter, Anja (ati)

Politik war eines von vielen Themen unter dem Planendach. Der Empfang ist Nachrichtenbörse, Diskussionsforum und Gelegenheit, Bekannte in zwangloser Atmosphäre zu treffen. Zufrieden war Bernhard Wöltgen, Leiter der Polizeiwache. „Es war ausgesprochen ruhig“, zog er Bilanz zum Einsatzgeschehen während des Schützenfestes. Der Empfang diente auch einem guten Zweck: Der „Verein Brauchtum hilft“ verkaufte Sonnenbrillen und mehr, zugleich konnten sich Gäste fotografieren lassen. Der Erlös, oft aufgerundet, kommt der Jona-Hospizbewegung und der Jugendarbeit der Schützen zugute.