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Grevenbroich: Schlechtes Wetter: "Evita Beach" abgebaut

Grevenbroich : Schlechtes Wetter: "Evita Beach" abgebaut

Regen, Regen – und nochmals Regen. Da will sich doch niemand in den Liegestuhl setzen. Norbert Lupp hat daraus die Konsequenz gezogen. Zum Wochenende schloss der Hemmerdener seinen "Evita Beach" an der Erft – früher als ursprünglich geplant. "Es kommt doch eh keiner mehr", meint der Schausteller.

Regen, Regen — und nochmals Regen. Da will sich doch niemand in den Liegestuhl setzen. Norbert Lupp hat daraus die Konsequenz gezogen. Zum Wochenende schloss der Hemmerdener seinen "Evita Beach" an der Erft — früher als ursprünglich geplant. "Es kommt doch eh keiner mehr", meint der Schausteller.

Im Frühjahr sah das anders aus. Während die Landwirte über die anhaltende Trockenheit klagten, freute sich Norbert Lupp über etliche Gäste, die vor allem in den Abendstunden den Stadtstrand besuchten, um dort kühle Drinks zu schlürfen. "Einer der besten Tage war Christi Himmelfahrt. Das Wetter war gut, da brummte hier der Laden", erinnert sich Lupp. Das heiße Frühjahr hat ihn vor einem finanziellen Desaster gerettet: "Damit sind wir noch mal mit einem blauen Auge aus dem miesen Sommer davongekommen", sagt er.

Am Wochenende wurden Stühle, Sonnenschirme und Strandkörbe sowie Zelte und Dekorationen abgebaut und in drei Containern verstaut. Die bleiben jetzt auf dem sandigen Gelände hinter der Spielspinne bis zur nächsten Saison stehen. "Wir schweißen die Behälter aber zu, damit niemand auf die Idee kommt, sich an unserem Material zu bedienen", meint der Schausteller. Kostspielige Ausrüstung — wie Sound- und Zapfanlagen — nimmt Lupp jedoch vorsichtshalber mit nach Hause.

Pläne für den Weihnachtsmarkt

Dass er im nächsten Frühjahr wieder an den Start gehen will, steht für den Hemmerdener fest: "Wir ziehen das weiter durch — und hoffen auf einen besseren Sommer." Robert Jordan vom Grevenbroicher Stadtmarketing freut das: "Hinter ,Evita-Beach' steht nach wie vor ein tolles Konzept, das aufgeht, sobald das Wetter stimmt."

Bei Norbert Lupp sind indes schon die Planungen für den Weihnachtsmarkt angelaufen, der am 24. November zwischen der City-Kirche und dem Alten Rathaus eröffnet wird. "Wir werden 20 bis 24 Buden präsentieren mit vielen neuen Anbietern", erklärt er. Eine Schlittschuhbahn wird es in diesem Jahr nicht geben. Lupp tüftelt zurzeit an einer neuen Attraktion.

(NGZ)