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Grevenbroich: RWE stellt Grevenbroicher Kraftwerke auf den Prüfstand

Grevenbroich : RWE stellt Grevenbroicher Kraftwerke auf den Prüfstand

Einen Milliarden-Euro-Betrag will RWE jährlich einsparen, insgesamt über 10.000 Stellen abbauen – ob Grevenbroich betroffen ist, steht noch nicht fest. Klar ist: Auch die Kraftwerke in Neurath und Frimmersdorf mit 900 Mitarbeitern kommen auf den Prüfstand: "Wir werden jeden unserer Kraftwerksblöcke unter die Lupe nehmen, die Kostenstruktur analysieren", so RWE Power-Sprecher Lothar Lambertz. Laut Konzernkreisen soll ein Drittel der RWE-Kraftwerke rote Zahlen schreiben. Ein Grund: stark gefallene Großhandelspreise für Strom.

Einen Milliarden-Euro-Betrag will RWE jährlich einsparen, insgesamt über 10.000 Stellen abbauen — ob Grevenbroich betroffen ist, steht noch nicht fest. Klar ist: Auch die Kraftwerke in Neurath und Frimmersdorf mit 900 Mitarbeitern kommen auf den Prüfstand: "Wir werden jeden unserer Kraftwerksblöcke unter die Lupe nehmen, die Kostenstruktur analysieren", so RWE Power-Sprecher Lothar Lambertz. Laut Konzernkreisen soll ein Drittel der RWE-Kraftwerke rote Zahlen schreiben. Ein Grund: stark gefallene Großhandelspreise für Strom.

Zur Frage, ob auch Grevenbroicher Kraftwerke ins Minus gerutscht sind, nimmt RWE keine Stellung. Lambertz erklärt aber: "Besonders unter Kostendruck stehen ältere Steinkohleblöcke und Gaskraftwerke, die als letzte in Spitzenzeiten zugeschaltet werden." Braunkohlekraftwerke, vor allem neuere, würden besser abschneiden. Neu sind die BoA-Blöcke in Neurath, während in Frimmersdorf nur noch zwei alte Blöcke in Betrieb sind. Seit langem fordern Lokalpolitiker vom Konzern Auskunft zur geplanten Nutzung dort.

(cso-)