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Rotarier Grevenbroich sammeln bei "Stixx meets BBQ" Geld für den guten Zweck

Benefizkonzert : Hunderte Musikbegeisterte feiern mit Stixx für den guten Zweck

Grevenbroich (cka) Ein fünfstelliger Geldbetrag für die Varius-Werkstätten war das Ziel der Benefizveranstaltung. „Stixx meets Barbecue“ lockte gestern hunderte Besucher in die Zehntscheune, um bei rockiger Musik und Gegrilltem zu feiern.

Der Erlös aus der Rotary-Veranstaltung soll in spezielle Geräte und Maßnahmen für mehr Bewegung investiert werden, die den rund 700 Mitarbeitern mit Behinderungen zugute kommen sollen, die bei den Varius-Werkstätten arbeiten.

Welche Summe exakt bei der Benefizveranstaltung erlöst wurde, muss noch ausgerechnet werden. Die Rotarier hatten im Vorfeld einige Sponsoren und Großspender gewinnen können, außerdem dürften die Mitglieder aus dem Verkauf von Speisen Gewinne erzielt haben. „Ich hoffe, dass wir auf 10.000 Euro oder mehr kommen“, sagt Lutz Kunde. Der Bedburger, der vielen als ehemaliger Tagebau-Chef bekannt ist, ist dieses Jahr Präsident des Rotary-Clubs. Das Benefizkonzert mit Kult-Band Stixx ist traditionell die größte Veranstaltung des Clubs, seit vier Jahren steigen die Grevenbroicher Musiker „für uns kostenfrei in den Ring“, wie Kunde dankbar betont.

 Kult-Band Stixx begeisterte beim Benefizkonzert an der Zehntscheune.
Kult-Band Stixx begeisterte beim Benefizkonzert an der Zehntscheune. Foto: Georg Salzburg

Die Band hat viele treue Fans und ist auch über die Schlossstadt hinaus beliebt – ein Magnet, der Besucher anzieht. Auch gestern kam die Rockmusik der Bandmitglieder um Wolfgang Brandt gut an. Mitglied der Band ist auch Wilfried Moll, der Geschäftsführer der Varius-Werkstätten. Im vergangenen Jahr war der Erlös an das Jüchener Nikolauskloster gegangen. „Wir stehen mit dem Kloster in Kontakt und verfolgen, wie das Geld eingesetzt wird“, sagt Lutz Kunde, der mit den Besucherzahlen bei den sommerlichen Temperaturen zufrieden war „Die Veranstaltung wird immer größer.“

Neben der Unterstützung der Varius-Werkstätten haben sich die Rotarier für dieses Jahr ein weiteres Ziel gesetzt. „Wir haben rund 60 Mitglieder. Das heißt nicht, dass wir keine mehr suchen. Wir suchen auch jüngere Mitglieder, gerne auch aus dem Meister- und Technikerbereich“, erzählt Kunde, der ein wenig vom Nimbus des Elitären, das den Rotary-Club umgibt, abrücken möchte. „Wichtig ist, dass wir eine Gesellschaft von Menschen sind, die etwas bewegen.“