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Grevenbroich: Richtfest für Neubau im Flutgrabenviertel

Grevenbroich : Richtfest für Neubau im Flutgrabenviertel

Das "Flutgrabenviertel" in Grevenbroich erhält ein neues Gesicht. Gestern wurde der Richtkranz über das erste der neuen Wohnhäuser des Bauvereins gezogen. Neun Häuser (Baujahr: 1952) sind einem rund 2,8 Millionen Euro teuren Objekt mit 20 Wohnungen gewichen: Hier sollen im März 2012 die ersten Mieter einziehen können.

"Wohnen in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Alten Schloss soll nicht nur für Menschen möglich sein, die sich Luxus leisten können, sondern auch für Menschen mit normalem Einkaufen", betonte Bürgermeisterin Ursula Kwasny. Deshalb sei sie dem Bauverein dankbar, dass er mit modernen Häusern dazu einen Beitrag leiste. Günther Horzetzky, Staatssekretär vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, lobte: "Mit seinem Integrierten Handlungskonzept Wohnen und dessen schneller, einstimmiger Umsetzung kann Grevenbroich als Vorbild für viele andere Kommunen dienen."

Bezahlbares Wohnen in der City

Bernd Kummer, Aufsichtsratsvorsitzender des Bauvereins, hatte nicht nur wegen des aktuellen Richtfestes gute Laune: Gestern erhielt er den Bescheid, dass das Land NRW auch das folgende Bauvereins-Haus mit einem Förderdarlehen unterstützen wird: "Jetzt, da die Fördermittel bereitgestellt sind, werden wir mit der Baumaßnahme im ersten Quartal 2012 beginnen."

Architekt Günter Quasten war zufrieden, dass von der ersten Idee bis zum fertigen Rohbau so wenig Zeit vergangen ist: "Es war schon ein strenger Zeitplan, 20 Wohnungen in zehn Wochen zu errichten." Die am Flutgraben entstandenen, teils barrierefreien Wohnungen böten Platz für Singles und Familien, sie würden aktuellen energetischen Richtlinien genügen. Auch aus städtebaulicher Sicht sei, so Quasten, das neue Wohnhaus interessant: "Die Fassade ist versetzt gestaffelt; farbliche Akzente werden in Gelb und Orange gesetzt. Ein großer Innenhof entsteht; und auch die Fläche wird optimal genutzt."

(NGZ)