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Grevenbroich: Rentner fällt die Decke auf den Kopf

Grevenbroich : Rentner fällt die Decke auf den Kopf

Dem Grevenbroicher Rentner Paul Staniek ist etwas widerfahren, was es sonst nur im Sprichwort gibt: Ihm ist die Decke auf den Kopf gefallen. Genauer: die Küchendecke. Zum Glück überstand der 83-Jährige den Unfall ohne Verletzungen. Er trug lediglich eine Beule am Kopf davon.

Jetzt rätselt der rüstige Senior: "Wie konnte das passieren?" Staniek, der am Albert-Schweitzer-Weg in einer modernen Mietwohnung lebt, hatte sich am Dienstagabend im Fernsehen eine Dokumentation zum Tod von Loriot angesehen. Dann bekam der Witwer Hunger, ging in die Küche, um sich Bratkartoffeln zu machen. "Ich hatte gerade das heiße Kartoffelwasser über der Spüle abgeschüttet, als ich ein lautes Knacken hörte", schildert der 83-Jährige.

In dem Moment, als sich der Rentner nach dem Grund fragte, passierte es. Ein Teil des Deckenverputzes löste sich und prasselte in vielen Teilen zu Boden. "Ein größeres Stück traf mich genau am Kopf und zersprang in Einzelteile. Offenbar habe ich einen harten Schädel", schmunzelt Staniek.

Der Rentner hatte Glück im Unglück: Nach einem Herzklappenfehler ist er Marcumar-Patient, das Medikament verdünnt sein Blut. "Hätte ich Verletzungen erlitten und wäre ohnmächtig geworden, wäre es das gewesen. Ich hätte verbluten können", erklärt Staniek.

Nach dem Deckensturz verständigte der 83-Jährige die Grevenbroicher Feuerwehr, die den restlichen Verputz abklopfte, um weitere Schäden zu vermeiden. "Die Wehrleute haben gestaunt, dass nichts Schlimmeres passiert ist", sagt Paul Staniek. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet, der nun untersucht, warum sich der Verputz lösen konnte.

(NGZ)