Grevenbroich: Reinhild Schmidt wird neue Leiterin des Hydro-Werks

Grevenbroich: Reinhild Schmidt wird neue Leiterin des Hydro-Werks

Rund 2000 Mitarbeiter bekommen am 1. März eine Chefin. Christoph Budde wird Leiter des Neusser Rheinwerks.

Das Hydro-Werk in Grevenbroich steht in Kürze erstmals unter der Leitung einer Frau: Reinhild Schmidt wird ab dem 1. März neue Chefin von rund 2000 Mitarbeitern. Sie folgt auf Christoph Budde, auf den neue Aufgaben in dem norwegischen Aluminium-Konzern warten. "Ich bin überzeugt, Reinhild Schmidt wird dem Werk Grevenbroich neue Impulse geben", sagt der scheidende Chef.

Reinhild Schmidt ist - mit Unterbrechung - seit nunmehr 20 Jahren bei Hydro beschäftigt. Sie war bereits an verschiedenen Standorten tätig. Zurzeit ist sie in der Sparte "Rolled Products" für die Bereiche Strategie und Innovation sowie Forschung und Entwicklung verantwortlich. Das Werk in Grevenbroich ist ihr nicht unbekannt, Schmidt hat dort ihren Arbeitsplatz. "Ich freue mich auf diese Herausforderung und möchte den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen", sagt die künftige Werksleiterin.

Unter der Leitung von Christoph Budde ging im vergangenen Jahr ein Zukunftsprojekt für das Grevenbroicher Werk an den Start: die Automobillinie 3 - eine Investition von rund 160 Millionen Euro.

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Budde, der im Juli 2015 die Nachfolge des langjährigen Grevenbroicher Werksleiters Stefan Kästner angetreten hat, wird zum Anfang des nächsten Monats nach Neuss wechseln und dort neuer Leiter des Rheinwerks werden, in dem Hydro jährlich mehr als 230.000 Tonnen frisches und recyceltes Aluminium produziert. Er folgt dort auf Jan Peterlic, der künftig die Verantwortung für die Produktion im Bereich Folie übernehmen wird. "Christoph Budde wird die gute Entwicklung, die das Rheinwerk in den vergangenen Jahren genommen hat, weiter fortsetzen", zeigt sich Peterlic zuversichtlich.

Eine der letzten öffentlichen Amtshandlungen von Budde: Er stockte die jährliche Spendensammlung der Belegschaft um 4000 Euro auf. Somit konnten Andrea Büttner und Ernst Schumacher vom Betriebsrat jetzt 10.000 Euro an die Elterninitiative Krebsklinik Düsseldorf übergeben.

(wilp)