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Grevenbroich: Rat verabschiedet Konzept für die City

Grevenbroich : Rat verabschiedet Konzept für die City

Der Rat hat jetzt das von Bürgern, Politikern und Verwaltung gemeinsam erstellte Handlungskonzept für die Innenstadt verabschiedet. Damit will sich die Stadt um Fördergelder aus dem NRW-Programm "Aktive Orts- und Stadtteilzentren" bewerben. Davon soll unter anderem das Bahnhofsviertel in Schuss gebracht werden.

Bürgermeisterin Ursula Kwasny lobte das umfangreiche Papier als eine Leistung vieler Akteure: "Jeder hat sich Gedanken gemacht, um Lösungen für die Innenstadt zu finden." Für die Verwaltungschefin wichtig: "Wir haben die Bürger in diesen Prozess eingebunden."

Die Stadt erwartet eine finanzielle Förderung von 2,5 Millionen Euro. Von einem Teil des Geldes soll die Bahnstraße nicht nur verkehrsberuhigt werden. Dort sollen auch "ruhige Ecken", etwa für die Außengastronomie geschaffen werden. "Shared Places" wird dieses Prinzip genannt — Autofahrer und Fußgänger sollen sich künftig den Bahnstraßen-Abschnitt zwischen Ostwall und dem Kreisverkehr an der Raiffeisenbank teilen.

Trotz der Millionenförderung: Die Stadt muss jährlich einen Eigenanteil von rund 150 000 Euro leisten, und das über einen Zeitraum von vier Jahren. Und: Planungsdezernent Werner Hoffmann machte deutlich, dass künftig auch finanzielle Beiträge für die Anlieger fällig würden.

Mit der Verabschiedung durch den Rat wurde der erste Schritt getan, mit konkreten Baumaßnahmen wird im Jahr 2013 gerechnet. Gegen das Handlungskonzept stimmte Die Linke/FBG. Sie will lieber die Erfthalle erhalten, statt in die City zu investieren.

(NGZ)