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Grevenbroich: "Räuber"-Chef wird ein Grevenbroicher

Grevenbroich : "Räuber"-Chef wird ein Grevenbroicher

Karl-Heinz Brand, Frontmann der bekannten kölschen Karnevalsband, zieht es in die Schlossstadt. Mit seiner Ehefrau Elli wird er im Juli mitten in die City ziehen. Grevenbroich ist für das Ehepaar aus mehreren Gründen die erste Wahl.

Die NGZ-Redaktion bekommt einen prominenten Nachbarn: Karl-Heinz Brand, Erfinder, Herz und Frontman der bekannten kölschen Band "De Räuber", wird demnächst mit seiner Frau Elli an den Südwall ziehen, direkt in der Grevenbroicher City. Für die Wohnung in der Schlossstadt verlässt das Ehepaar sein tolles Haus in Reuschenberg — mit großzügiger Raumaufteilung und einem schönen kleinen Garten.

Wie kam es dazu? "Ganz einfach", sagt der bekannte Musiker: "Wir haben nicht viel davon. Wir leben einige Monate in Spanien, das Haus bleibt während dieser Zeit alleine. Und die andere Zeit bin ich natürlich mit der Band auf Tour — und meine Frau sitzt alleine im großen Haus. Und dann muss man, gerade wenn wir in der Session unterwegs sind, auch an Herbstlaub und Schneefegen denken."

Die Stadt Grevenbroich ist für die Brands aus mehreren Gründen erste Wahl: Schon seit Jahren arbeiten die "Räuber" dort in einem Proberaum an neuen Hits, die während der Sessionen die Karnevalsfreunde begeistern. Ehefrau Elli ist darüber hinaus in Grevenbroich zur Schule gegangen und fühlt sich im Kreis ihrer Freundinnen wohl.

Karl-Heinz Brand findet die Stadt aber auch als Freizeit- und Einkaufszentrum attraktiv. Da kam es gerade recht, dass er in einem Mehrfamilienhaus, das mitten in der City liegt, eine schmucke Eigentumswohnung erwerben konnte. "Wir brauchen uns nur wenig um irgendwas zu kümmern. Das kommt auch der knappen Freizeit zugute", meint der Frontmann der "Räuber".

Räumlich kleiner setzen werden sich Karl-Heinz und Elli Brand aber nicht. Zurzeit wird die Wohnung renoviert, voraussichtlich im Juli wollen sie dort einziehen. Doch wo auch immer das Ehepaar gewohnt und sich wohlgefühlt hat: Karl-Heinz Brand ist ein gebürtiger und selbstverständlich überzeugter Holzheimer geblieben. Der Erfolg der "Räuber" hat ihn jedoch die meiste Zeit unterwegs sein lassen, Kontakte brachen ab oder haben sich vielfach verlagert. Bedingt durch den Erfolg als eine der Bands unter den besten Fünf in der Domstadt auch nach Köln.

"Leider sind daher viele Kontakte zur Heimat verloren gegangen. Holzheim, aber auch Neuss, sind aber weiterhin ein Anlaufpunkt geblieben", sagt Brand. Ende August hat er definitiv einen festen Termin in seinem Kalender, wenn in der Quirinusstadt das Schützenfest gefeiert wird. Karl-Heinz Brand marschiert seit Jahren im Grenadierzug der "Sportfreunde" mit und hat in der Nachbarkommune Neuss — nicht nur musikalisch — viele Freunde gewonnen.

(NGZ/ac)