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Grevenbroich: Radwegbau von Elsen nach Gustorf startet jetzt

Grevenbroich : Radwegbau von Elsen nach Gustorf startet jetzt

Voraussichtlich in der nächsten Woche sollen – wenn das Wetter es zulässt – Bagger an der Kreisstraße 43 zwischen Elsen und Gustorf anrücken: Der Rhein-Kreis Neuss legt entlang der Jülicher Straße und Provinzstraße einen kombinierten Geh- und Radweg an. Bislang mussten sich die Radler die Fahrbahn mit den Autos teilen.

Voraussichtlich in der nächsten Woche sollen — wenn das Wetter es zulässt — Bagger an der Kreisstraße 43 zwischen Elsen und Gustorf anrücken: Der Rhein-Kreis Neuss legt entlang der Jülicher Straße und Provinzstraße einen kombinierten Geh- und Radweg an. Bislang mussten sich die Radler die Fahrbahn mit den Autos teilen.

Diese gefährliche Situation wird nun entschärft, eine Lücke im Radwegenetz geschlossen. Der Weg ist auch für Ausflügler ins Elsbachtal und zum ADAC-Gelände gedacht. Der Ausbau ist Teil des Straßenbauprogramms, für das jetzt der Kreisstraßenbauausschuss grünes Licht gab.

Die Arbeiten gliedern sich in zwei Teile. Zum einen muss die Brücke über die Autobahn 540 für das Projekt umgebaut werden. Eigentlich sollte dafür schon im Oktober Baustart gewesen sein. "Wir haben die Ausschreibung für den Auftrag aufgehoben, weil es nur einen Anbieter gab und das Angebot über unserer Kostenschätzung lag", erklärt Kreisdezernent Nicolas March. Beim jetzt erteilten Auftrag spare der Kreis 24 000 Euro.

Ebenfalls in wenigen Tagen laufen die Arbeiten für die verlängerung des Radwegs in Fürth nach Süden an. Der Weg wird auf der östlichen Seite — am Kreisverkehr vorbei — Richtung Gustorf geführt. Auf der Provinzstraße wechselt der Weg auf die andere Straßenseite. "Das hat zum einen bautechnische Gründe, zum andern hätten wir auf der östlichen Seite mit deutlich mehr Eigentümern verhandeln müssen", erläutert March.

Die Kreisverwaltung rechnet damit, dass die Arbeiten etwa Ende August abgeschlossen sind. Die Baukosten werden mit rund 715 000 Euro veranschlagt, daran beteiligt sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 429 000 Euro.

(NGZ/rl)