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Grevenbroich: "Pro Tunnel" übergibt 2290 Unterschriften an Kwasny

Grevenbroich : "Pro Tunnel" übergibt 2290 Unterschriften an Kwasny

Der Fußgänger-Tunnel an der Zedernstraße muss saniert und neu gestaltet werden – das meinen viele Südstädter. 2290 Unterschriften übergab Klaus Wiegmann, Sprecher der Bürgerinitiative "Pro Tunnel", Bürgermeisterin Ursula Kwasny gestern vor der Ratssitzung – "mit der Bitte zu handeln".

Der Fußgänger-Tunnel an der Zedernstraße muss saniert und neu gestaltet werden — das meinen viele Südstädter. 2290 Unterschriften übergab Klaus Wiegmann, Sprecher der Bürgerinitiative "Pro Tunnel", Bürgermeisterin Ursula Kwasny gestern vor der Ratssitzung — "mit der Bitte zu handeln".

Das Problem: Die Nothaushaltskommune hat für den Eigenanteil — 350 000 Euro — kein Geld. "Der Kreis erklärt, dass die Sanierung nicht zwingend notwendig ist. 2290 Unterschriften zeigen aber, wie sehr das Thema den Südstädtern unter den Nägeln brennt und wie wichtig der Tunnel für viele Menschen ist", betonte Wiegmann gestern. "Der Rat hat alles getan, um das Projekt zu verwirklichen, aber uns fehlt das Geld — oder die Mittel müssten von einem anderen geplanten Projekt umgeschichtet werden", erklärte Kwasny bei der Übergabe.

Am Mittwoch war Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zum Gespräch mit der Initiative in die Südstadt gekommen. "Er hat eindrucksvoll klar gemacht, dass es um die Stadt finanziell schlecht bestellt ist" und dass große Konsolidierungsanstrengungen erforderlich seien, so Wiegmann: "Wir machen dem Kreis keinen Vorwurf, sondern die Stadt ist es, die ihre Hausaufgaben seit Jahren nicht richtig macht" — sie habe offensichtlich über ihre Verhältnisse gelebt. Die Forderung von "Pro Tunnel": Die Stadt solle vom bisherigen Bauplan abrücken und, so Wiegmann, "eine kleinere, preisgünstigere Lösung suchen".

Klaus Wiegmann kündigte an, dass die Initiative sich auch weiter für den Umbau stark machen werde.

(cso-)