Premiere im Pascal-Gymnasium mit einem Dracula-Stück

Pascal-Gymnasium : Untote werden im Pascal-Gymnasium musikalisch lebendig

Die spannende, humorvolle und teils gesellschaftskritische Geschichte erzählen die 30 jungen Schauspieler vom Pascal-Gymnasium in ihrer aktuellen Theaterinszenierung.

Alte Story, neues Gewand – und viel Musik: Immobilienmakler Jonathan (Pascal Friedrich) trifft Graf Dracula (Lukas Dahmen) und einige seiner Geschöpfe. Der Vampir beauftragt ihn damit, ein altes Schloss in England für ihn zu finden. Doch der Graf hat nicht nur ein Faible für alte Gemäuer, sondern auch für hübsche Frauen. Und es ist spannend zu beobachten, wie er es schafft, dass sie aus ihren Rollen ausbrechen, sich anders kleiden, schminken, ein neues Frausein entdecken.

Die spannende, humorvolle und teils gesellschaftskritische Geschichte erzählen die 30 jungen Schauspieler vom Pascal-Gymnasium in ihrer aktuellen Theaterinszenierung. Freitag, 28. Juni, 19.30 Uhr ist Premiere. Regie bei dem Schüler-Musical führt Folker Banik Regie, aus dessen Feder das Stück stammt. „Ich habe mich hemmungslos aus Bram Stokers Dracula bedient, manches selbst geschrieben und so unsere eigene Geschichte kreiert“, berichtet er. Die Musik, die das Schulorchester spielt, stammt von Stefan Krüger, die Choreografien von Sarah Käsbach.

Lukas Dahmen hatte sich beim Vorsingen die Hauptrolle gesichert. Er stand bereits in Spanien auf der Bühne. „Ich habe mich vor allem wegen des Singens für die Hauptrolle interessiert“, sagte der 17-Jährige, der in einem auffälligen schwarzgoldenen Kostüm agieren wird. „Spannend ist, dass wir nicht die klassische Dracula-Geschichte spielen. Es ist moderner, witziger und sexueller. Das Ende wird die Zuschauer überraschen.“ Zweimal in der Woche wird geprobt, in der Endphase auch an den Wochenenden. „Es ist stressig, aber das war zu erwarten. Dafür macht es großen Spaß.“ Das findet auch sein männlicher Gegenpart, Pascal Friedrich, der Jonathan verkörpert. „Ich habe früher einige Jahre im Chor gesungen, aber es ist immer noch und immer wieder aufregend, auf der Bühne zu stehen.“ Das Stück gefalle ihm sehr. „Wir haben sogar Ansteckmikros, damit wir schön laut sind.“

Neben den Akteuren gibt es „eine nicht unerhebliche Anzahl an Helfern“, wie Folker Banik betonte. „Es ist schön zu beobachten, dass die Schüler dabei noch mal Teamarbeit lernen. Wenn sie auf eine Klausur nicht gut vorbereitet sind, tragen sie allein die Konsequenzen dafür. Hier ist die ganze Gruppe involviert.“. Karten und Infos gibt es im Pascal-Gymnasium.

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