Premiere für mobile Lärmschutzwand aus Grevenbroich beim "1. Kölner Oktoberfest"

Zelteverleiher aus Grevenbroich-Noithausen : Premiere für den mobilen Lärmschutz

Fürs „1. Kölner Oktoberfest“ hat Zelteverleiher Späth seine neue Wand aufgebaut.

In vielen Städten ist Hans-Georg Späth mit seinen Zelten vertreten – erstmals sorgt der Noithausener bei dem zum 14. Mal gefeierten „Kölner Oktoberfest“ am Südstadion für das Planendach. Eine weitere Premiere: Zum ersten Mal kommt die mobile Lärmschutzwand des Zeltverleihers zum Einsatz: 50 Meter lang und zehn Meter hoch ist die Konstruktion in Köln.

Bereits das Festzelt ist beeindruckend. 30 mal 110 Meter groß ist die Feststätte, hinzu kommen ein Eingangszelt und 300 Quadratmeter Sanitäranlagen. Eine fünfstellige Besucherzahl wird insgesamt an den sechs Öffnungstagen bis 6. Oktober erwartet. Fünf Tage lang waren 22 Mitarbeiter von Späth mit dem Aufbau beschäftigt. „Das ist ein großer Auftrag“ sagt er. „Den haben wir bekommen, weil der Veranstalter eine Lösung für den Lärmschutz gesucht hat.  In einem Hotel im Umfeld ist eine Lärmmesstation auf einem Balkon installiert – eine Auflage der Stadt Köln nach dem Landesemissionsschutzgesetz.“

Für die Nachtruhe konnte der Noithausener Unternehmer genau das Richtige bieten. Mit Hilfe des Statikers in der Firma „Zelte und Hallen Späth“ und eines Schallschutzgutachters hatte der 55-Jährige die mobile Lärmschutzwand konstruieren lassen.- Im Frühjahr wurde eine Probewand montiert – auf dem Areal, wo sich früher Blumen Esser befand. Bei der Wand handelt es sich um „eine Aluminium-Stahlkonstruktion mit schallisolierendem Material als Füllung“, erläutert Hans-Georg Späth. Der TÜV nahm die Wand in Köln ab – „Wir haben den Stempel“.

Für Zelt und Lärmschutz zugleich zu sorgen – „das wird die Zukunft sein“, sagt Späth. Die Auflagen würden immer umfangreicher. „Wenn Vereine das irgendwann nicht mehr gestemmt bekommen, richten sie die Veranstaltung nicht mehr aus, und dann würden auch weniger Zelte gemietet.“ Klar, dass eine solche Entwicklung nicht im Sinne von Späth wäre. Ein anderer Zeltverleiher in der Nähe, der auch über eine mobile Lärmschutzwand verfüge, sei ihm nicht bekannt. Natürlich soll der Lärmschutz, der um jeweils 2,50 Meter breite Elemente verlängert oder verkürzt werden kann, auch an  anderen Orten zum Einsatz kommen. „Ein Zirkus hat bereits angefragt“, sagt Späth.

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