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Politiker im Umweltausschuss besichtigen die neu gestalteten Grünanlagen in Grevenbroich.

Umweltausschuss : Pflegekonzept für Park in Grevenbroich gefordert

Politiker im Umweltausschuss besichtigen jetzt den neu gestalteten Stadtpark.

Teile des Stadtparks wurden neu gestaltet, neben den Stadtbetrieben packte der neue „Förderverein Stadtpark Grevenbroich“ kräftig an. Von dem Ergebnis machte sich jetzt der Umwelt- und Landschaftspflegeausschuss ein Bild. Ausschussvorsitzender Ralf Cremers (CDU) betonte, dass die Anlagen nun kontinuierlich nach dem angewendeten Konzept gepflegt werden müssten, „damit wir nicht in ein, zwei Jahren wieder bei Null anfangen“.

Ziel der Pflegeaktion ist es, den Park in den Zustand zur Landesgartenschauzeit 1995 zu versetzen. Brigitte Laurenz von den Stadtbetrieben führte die Politiker durchs Grün. Wildgewachsene Bäume und Sträucher sind entfernt, Äste weggeschnitten worden, um für mehr Helligkeit zu sorgen. Etwas weiter kommt nun, wie Laurenz betonte, ein seltener Eisenholzbaum mehr zur Geltung. Wolfgang Kaiser (CDU) wunderte sich allerdings über die Kirschlorbeer-Pflanzen am Parkrand, während Bauherren Auflagen für heimische Gehölze erhalten würden. Die Stadt begründete die Pflanzenwahl mit der schattigen Stelle, zudem handele es sich ja um eine Parkanlage.

Vorsitzender Cremers betonte, dass für den Park nun ein Pflegekonzept nötig sei, damit auch in Zukunft die Pflegekolonnen wüssten, was genau zu tun sei. Beim Rundgang wurde deutlich, wie schnell Freigeschnittenes zuwächst. Am Erftufer etwa macht sich Knöterich mit Tempo breit. Deutlich wurde ebenso, wie sehr die Grünananlagen unter Randalierern leiden. Die Politiker kamen an der Eibe vorbei, die ein Unbekannter kürzlich „geschält“ und so geschädigt hat. Und an der Skulptur „Knabe mit Rad“ nahe des Museums war ein zum Werk gehörender Stein mit dem Kleeblatt-Symbol von Künstler Anatol umgekippt worden. Kurzerhand griffen Politiker zu und drehten den Stein wieder um.