Hammerwerk:: Politik für Ausbau-Pläne

Hammerwerk: : Politik für Ausbau-Pläne

Schon seit geraumer Zeit versucht die Stadtverwaltung, die Verkehrsverhältnisse am Hammerwerk zu verbessern. Die Pläne zum Ausbau dieser viel befahrenen Straße scheiterten jedoch bislang an der Ablehnung von Anliegern.

Am Dienstag Abend beschäftigte sich der Planungsausschuss erneut mit diesem Thema. Mit dem festen Willen, das Projekt umzusetzen, stellte er einstimmig per Satzungsbeschluss das Planungsrecht sicher. Für einen Ausbau der Straße mitsamt Grunderwerb sind jedoch weitere Beschlüsse der städtischen Fachgremien notwendig.

Auch nach der Bürgerbeteiligung, in deren Rahmen verschiedene Anlieger ihre Bedenken gegen den Ausbau geäußert hatten, hält die Politik an ihrem Vorhaben fest. Lediglich Jürgen Güsgen von der UWG - die im Planungsausschuss lediglich beratende Funktion hat - äußerte seine Skepsis.

Er empfahl, noch einmal mit den Anliegern zu sprechen: "Es gibt einige Punkte, die ausgeräumt werden können. Zudem ist noch unklar, was aus dem Knauber-Gelände wird. Wir sollten diese Entwicklung erst einmal abwarten."

Dieser Vorschlag traf jedoch auf Ablehnung. Vorsitzender Josef Theisen (CDU) war der Ansicht, dass genug Gespräche geführt worden seien - es gelte, allmählich in die Realisierungsphase des Projekts einzutreten.

Dem stimmte auch Julius Weiss (SPD) zu: "Es werden von den Anliegern doch immer wieder die gleichen Argumente vorgebracht, da kommen wir nicht weiter. Ich denke, wir haben genug gequasselt." Ein ausführlicher Bericht folgt in der nächsten Ausgabe. wilp

(NGZ)
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