Pokemon-go-Fieber grassiert bei Nadine Masson aus Grevenbroich immer noch

Begeisterung für die Mini-Monster reißt bei Grevenbroicherin nicht ab : Nadine Masson ist immer noch im Pokemon-Fieber

Die Begeisterung für die virtuelle Pokemon-Welt reißt bei Nadine Masson nicht ab. Seitdem sie 1999 auf dem Gameboy die erste Version der Mini-Monster kennen lernte, ist sie im Fieber.

Ob im Stadtpark oder den Straßen rund um den Schützenplatz Laach: überall rennen Menschen mit Smartphone in der Hand und gesenktem Kopf herum. So wie Nadine Masson. „Ich bin im Pokemon-Fieber“, sagt die 27-Jährige.

Sie ist „bekennender Fan“, und vieles in ihrem Leben dreht sich um die kleinen Taschenmonster. „Das hat 1999 begonnen“, erinnert sich die Grevenbroicherin, die im wahren Leben im Büro als Sachbearbeiterin berufstätig ist, also einen „ganz normalen Job macht“. Damals kamen die rote und blaue Edition auf den Markt, per Gameboy folgte „Spiel auf Spiel. Ganz ehrlich, meine Schwester und ich haben von Kindesalter an unser komplettes Taschengeld für Spielkonsolen ausgegeben“, zählt sie Anschaffungen von Nintendo, über Xbox oder Playstation auf. Im langen Reigen steht der Pokemon-Hype aber an erster Stelle, „das sind ja sehr häufig Tierfiguren, und Tiere mag ich ohnehin wahnsinnig gerne“. 807 unterschiedliche Figuren wurden mittlerweile entwickelt, Nummer 808 sei gerade kurz vor der Fertigstellung. „Es ist lustig und faszinierend, welch unterschiedliche Charaktere darunter sind“, kennt sie eigentlich zu jedem Profil eine Geschichte. Ihr Liebling ist „Evoli“, ein hundeartiges Wesen – dabei hat Nadine Masson drei Katzen zu Hause, ein Pferd, allerdings im Stall, komplettiert ihre reale Tierwelt.

„Pokemon go“ heißt es für Nadine Masson (links) zusammen mit Schwester Isabel, wann immer sich die Gelegenheit dazu ergibt. Foto: Dieter Staniek

„Klar lache ich selbst manchmal über die Leute aus der Generation ‚Kopf runter’“, beschreibt sie ein Phänomen, das sie selbst darstellt. „Mein Smartphone habe ich immer dabei“ – selbst bei Städtereisen nach Rom. Geht es auf die Jagd, gelten Regeln: „Ich versuche immer, Rücksicht auf andere zu nehmen“, ein Auge ist aufs Handy gerichtet, der andere auf entgegenkommende Passanten. „Vor einen Baum bin ich auch noch nie gelaufen“ In der Schlossstadt ist sie in verschiedenen Netzwerken, aus denen man sich zur Pokemon-Jagd verabredet, mal alleine, mal in Gruppen, die sich durchaus spontan finden. „Es ist erstaunlich, wie viele Menschen Pokemons mögen“, zählt sie Altersgruppen von sieben Jahren bis in die Großelterngeneration auf. Mit ihrem Trieb als „Jäger und Sammlerin“, wie sie selbst sagt, ist sie nicht allein. „Meine Schwester ist viel schlimmer“, lacht sie über Isabel (31). Auch ihr Freund Marcel mag die fabelhaften Wesen – auch als Plüschtiere auf dem Sofa oder allerlei Figürchen auf dem Regelbrett.

Jetzt steht eine neue Pokemon-Version bereit. „Das ist einfach das non-plus-ultra“, sagt die Gamerin. Für Jahresende ist ein weiteres Spiel für Nintendo Switch zu haben. „Die habe ich natürlich vorbestellt“, freut sich Nadine Masson. Und hat vorsorglich rund um die Lieferung ein paar Tage Urlaub genommen.