Grevenbroich : Platz-Probleme

Wann kommt der Kunstrasen , der den Elfgener Fußballern seit Jahren versprochen wird? Die Sportpolitiker haben zurzeit keine Antwort auf diese Frage. SV-Geschäftsführer Theo Langen: "Wir stehen da wie der Ochs' vorm Berg."

Grevenbroich CDU und SPD sind sich einig: Der marode Kunstrasenplatz am Sodbach muss saniert werden. Das notwendige Geld ist zwar im Etat für das Jahr 2009 eingeplant worden - doch gerade das ist die Krux. Da der Haushalt in der Februar-Sitzung des Stadtrats nicht verabschiedet werden konnte, liegt der Elfgener Kunstrasen wieder einmal auf Eis. Oder, wie es Sportdezernent Michael Heesch formuliert: "Grevenbroich steckt in der vorläufigen Haushaltsführung. Danach dürfen wir nur die Projekte umsetzen, zu denen wir rechtlich verpflichtet sind." Die Sanierung eines in die Jahre gekommenen Kunstrasens gehört nicht dazu.

Die Kicker von "Rot-Weiß" Elfgen nehmen solche Nachrichten nicht gerne zur Kenntnis: "Damit hängen wir weiterhin in der Luft", beklagt Geschäftsführer Theo Langen. "Unser vor 20 Jahren angelegter Kunstrasen ist in einem katastrophalen Zustand, er birgt tückische Stolperfallen und eine hohe Verletzungsgefahr." Das wissen auch die Sportpolitiker: "Elfgen ist in einer besonderen Situation, die Sanierung des Spielfeldes genießt oberste Priorität", unterstreichen Norbert Gand (CDU) und Michael Bochinsky (SPD) unisono.

Doch Langen mag diesen Worten nicht so richtig Glauben schenken: "Was machen wir denn, wenn der Haushalt nicht im März, sondern erst später verabschiedet wird?" Das Problem der SV-Sportler kann salopp in einem Satz formuliert werden: Was denn nun? "Wir wissen gar nichts, wir stehen da wie der Ochs' vorm Berg", meint Theo Langen. Weder die Kosten der Sanierung, noch der Umfang der von ihnen zu stemmenden Eigenleistung ist den Fußballern bekannt.

Möglicherweise gibt es am 2. März einen Lichtblick für die SV-Sportler. An diesem Tag nämlich wollen sich Vertreter von Stadt und Wirtschaftsbetrieben mit den Fußballern an einen runden Tisch setzen.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der Ausgabe der NGZ vom Dienstag, 24. Februar.