Grevenbroich: Pflaster für Bahnstraße wird grau und anthrazitfarben

Grevenbroich : Pflaster für Bahnstraße wird grau und anthrazitfarben

Bau- und Planungsausschuss wählten Farbtöne aus.

Zieht in die Innenstadt ein wenig mediterranes Flair ein? Auf jeden Fall entschieden sich die Politiker des Bau- und des Planungsausschusses für die Pflaster-Steine mit den klangvollen Namen Allegro Tertio 1 und 4. In Grau (1) und einem dunklen Anthrazit-Ton (4) sollen die Steine sein, die ab kommenden Jahr im Rahmen der Baumaßnahmen für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) auf der Bahnstraße und der Rheydter Straße - östlich der Eisenbahn-Trasse - verlegt werden. Insgesamt geht es dabei um rund 7000 Quadratmeter Fläche, über deren Gestaltung jetzt die Ausschüsse entschieden.

Bereits im März hatten die Politiker aus beiden Fachausschüssen am Forstbauhof am Sodbach eigens dafür angelegte Musterflächen mit Pflastersteinen eingehend begutachtet. Ein Resultat: Die Ausschüsse wünschten zur besseren Abgrenzung einen größeren Farbkontrast zwischen der helleren Fläche für die Gehwegbereiche sowie den dunkler gehaltenen, niveaugleichen Parkflächen.

Beim zweiten Besichtigungstermin jetzt - im Regen - entschieden sich die Ausschussmitglieder recht schnell und fast einstimmig für den dunkelsten zur Auswahl stehenden Anthrazit-Ton für die Parkflächen, der durch das Niederschlagswasser beim Termin sich sogar noch dunkler präsentierte.

Keinen Gefallen fanden die Politiker bei der Stein-Schau daran, dass der Bordstein in einem dritten Ton gehalten wird. Es bleibt bei zwei Tönen, die in mehreren Pflasterformaten verlegt werden sollen. Das Ergebnis können die Grevenbroicher das erste Mal 2018 unter ihren Füßen betrachten, dann soll der Bereich der Bahnstraße ab der Fußgängerzone mit dem Pflaster versehen werden. Die Stadt hat einen Förderantrag für die Neugestaltung der Bahnstraße bis zum Kreisverkehr am alten Finanzamt gestellt. Beim Umbau sollen zum Teil Flächen entstehen, die im Sommer für Außengastronomie und in der kalten Jahreszeit fürs Parken genutzt werden können. Die Fahrbahn wird nicht mit dem Pflaster versehen.

Nicht fest steht, ob die Steine von der Heinsberger Firma Beton-Poetsch, von der die Pflasterproben bei zweiten Termin stammten, geliefert werden. Der Auftrag soll nun mit den festgelegten Farbtönen ausgeschrieben werden.

(cso-)
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