Pfarrer Christoph Borries feiert Dienstjubiläum in Grevenbroich

Coldplay und Rolling Stones zum Ordinationsjubiläum in Grevenbroich: Pfarrer Christoph Borries feiert Ordinationsjubiläum

Er ist Pfarrer mit Leib und Seele und am liebsten dort, wo „echtes Leben“ ist. „Die Arbeit in freier Wildbahn macht am meisten Spaß“, sagt Christoph Borries. Folgerichtig feierte der 54-Jährige, der seit mehr als 20 Jahren in der evangelischen Kirchengemeinde tätig ist und als Lehrer am Berufskolleg Grevenbroich unterrichtet, in der Schule.

140 Gäste kamen zum silbernen Ordinationsjubiläum, darunter die Familie um Ehefrau Brigitte Borries. Und auch Neffe Jakob Kasprzyck war mit dabei, „er ist ein talentierter Maler“, sagt Christoph Borries. Davon konnten sich alle Gäste überzeugen, denn auf einem von Jakob gemalten Bild war kunstvoll umgesetzt, was der Pfarrer als Abendgebet und Einladungsmotto aus dem zweiten Korintherbrief zitierte: „Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten.“ Für Borries, der aus Wetzlar stammt, spätestens aber seit Studienzeiten in Bonn seine „rheinländische Seele entdeckt“ hat, findet „Erleuchtung nicht allein in der Kirche statt“ – sondern ebenso im Umgang miteinander. „Ich habe meine Silberne Ordination als Abendandacht gefeiert, in der ich Gottesdienst gefeiert habe, wie ich es schon immer mal machen wollte“, erklärt er die ungewöhnliche Mischung aus Gesangbuchliedern, Songs von Coldplay und den   Rolling Stones sowie einem Lied von Thees Uhlmann. Sohn Anton Borries spielte dazu Schlagzeug und Klavier, Christian Weniger übernahm Gesang und Gitarre. „Glauben zu können, verbessert die Lebensqualität“, bringt es Pfarrer Borries kurz und knapp auf den Punkt. „Er ist ein Anknüpfungspunkt für schwere Zeiten“. Als Lehrer sei er eine „Folie für Projektionen“ und merke im Austausch, wie „intensiv Menschen auf der Suche“ sind. „Daran hat sich in den vergangenen 25 Jahren nichts verändert.“

Und weil Christoph Borries bekennender Köln- und Karneval-Fan ist, wurde mit entsprechenden Spezialitäten, Himmel un Ääd inklusive, gefeiert.von

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