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Grevenbroich: Peter Bursch eröffnet die Gitarrenwochen

Grevenbroich : Peter Bursch eröffnet die Gitarrenwochen

Natürlich sind die Haare noch lang und wehen im Wind. Die Rockmusik der 60er und 70er Jahre, der Folk und Blues und Rock'n'Roll haben Peter Bursch auch äußerlich geprägt. Bursch ist so etwas wie der Gitarrenlehrer der Nation. Er hat ganze Generationen von Musikern an das Instrument herangeführt. Jetzt kommt der 63-Jährige nach Grevenbroich. Im Museum der niederrheinischen Seele eröffnet Peter Bursch am Samstag, 15. September, um 20 Uhr die Gitarrenwochen – und zeigt seine Künste an dem Instrument.

Natürlich sind die Haare noch lang und wehen im Wind. Die Rockmusik der 60er und 70er Jahre, der Folk und Blues und Rock'n'Roll haben Peter Bursch auch äußerlich geprägt. Bursch ist so etwas wie der Gitarrenlehrer der Nation. Er hat ganze Generationen von Musikern an das Instrument herangeführt. Jetzt kommt der 63-Jährige nach Grevenbroich. Im Museum der niederrheinischen Seele eröffnet Peter Bursch am Samstag, 15. September, um 20 Uhr die Gitarrenwochen — und zeigt seine Künste an dem Instrument.

Seine Fingerfertigkeit hat der Musiker, Musikdozent und Musiklehrer auch in Buchform weitergegeben. Dadurch wurde der Duisburger zur Kultfigur. "Peter Burschs Gitarrenbuch" ist mehr als eine Anleitung zum Saitenspiel, es ist beinahe Kulturgut. Fast jeder, der sich einmal an der Gitarre versuchte, hat es schon in Händen gehalten — mit manchmal zwiegespaltenen Gefühlen. Manch einer hat das Buch mangels geeigneter Fingerfertigkeit verflucht, als drohe schon zu Beginn des Werks bei "This land is your land" ein gebrochener Finger. Aber den meisten hat das 1975 veröffentlichte Erstlingswerk des leidenschaftlichen Musikers den Weg geebnet, sich das Gitarrespielen selbst beizubringen. Wandergitarre. Lagerfeuer. Folksongs spielen. Peter Bursch stand dabei oft Pate.

Mittlerweile hat Bursch mehr als ein Dutzend Bücher verfasst. Veröffentlicht wurden sie in vielen Ländern Europas sowie in den USA, Kanada und Australien. Die weltbekannte Gitarrenbaufirma Martin stellte für Peter Bursch sogar ein Signaturmodell her. Der Duisburger hat sich aber nicht nur als Autor und Musiklehrer einen Namen gemacht, sondern auch mit der Band "Bröselmaschine", die er 1968 mit Willi Kissmer gründete.

Zu den Bandmitgliedern der Krautrocker, die seit 2005 nach mehr als 20-jähriger Pause wieder zusammen auf der Bühne stehen, gehörte unter anderem Helge Schneider. Als Krautrock wird der Sound von vor allem westdeutschen Bands der späten 60er und 70er Jahre bezeichnet, die sich experimentellen Klangstrukturen verschrieben. Peter Bursch war zudem als Studiogitarrist für BAP und die Bläck Fööss aktiv.

Die Karten für sein Gastspiel im Museum der niederrheinischen Seele kosten zwölf Euro.

(NGZ/ac)