1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Personalrat fordert große Feuerwache

Grevenbroich : Personalrat fordert große Feuerwache

Handeln und nicht zaudern – das fordert Anneliese vom Scheidt. Die Personalratsvorsitzende aus dem Rathaus appellierte gestern an die Politiker, sich für eine adäquate Unterbringung der Feuerwehr einzusetzen.

Mit "zunehmender Besorgnis" verfolge sie "die Diskussion und den Eiertanz" um die Sanierung oder den Neubau der Feuerwache an der Lilienthalstraße, sagt vom Scheidt. Dabei sei den Politikern doch seit der Veröffentlichung des Brandschutzbedarfsplans bekannt, dass nicht nur eine neue Wache, sondern auch ein neues Gerätehaus im Norden der Stadt erforderlich sei. "Die Gebäudemängel an der Lilienthalstraße und die unzureichende Unterbringung der Feuerwehrleute sind hinlänglich bekannt", betont vom Scheidt.

Da die Sanierung der Wache mitsamt An- und Umbau etwa 8,9 Millionen Euro kosten soll und der Bau des Gerätehauses im Norden mit etwa 2,5 Millionen Euro veranschlagt wurde, schlägt die Personalratsvorsitzende vor, "zwei Fliegen mit einer Klappe" zu schlagen: "Ein Gebäude für beide Notwendigkeiten an geeigneter Stelle."

Entscheiden wird der Rat heute jedoch nicht, die Bürgermeisterin hat das Thema "Feuerwache" von der Tagesordnung genommen. Obwohl: "Wir hätten gerne eine Entscheidung getroffen, um die Feuerwehr zu unterstützen", sagt SPD-Ratsherr Daniel Rinkert. Allerdings seien die von der Stadtverwaltung vorgelegten Unterlagen nur unzureichend: "Es gibt zwar hervorragende Aussagen zu den Kosten der Feuerwachen-Erweiterung, aber keinerlei Informationen, ob es darüber hinaus noch eine Notwendigkeit für ein neues Gerätehaus gibt." Rinkert bezeichnet dies als "Desaster", für die Ursula Kwasny die Verantwortung zu tragen hätte.

(NGZ)