Oster-Rallye in Grevenbroich: NGZ-Leser treffen die „dicke Emma“

Oster-Rallye in Grevenbroich und Neuss : NGZ-Leser treffen die „dicke Emma“ und den „Eierdieb“

Die „Dicke Emma“ und der „Eierdieb“ waren die Ziele der NGZ-Oster-Rallye. Viele Leser haben das Rätsel gelöst, einige haben sich mit dem schwergewichtigen Kunstwerk fotografieren lassen, um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen.

Eigentlich heißt das Wahrzeichen der Fußgängerzone schlicht „Frau mit Tasche“. Die 1,80 Meter große Bronze-Plastik stammt aus der Werkstatt des in Wismar geborenen Bildhauers Karl Henning Seemann. 1982 auf der Breite Straße aufgestellt, zählte sie damals zu den umstrittensten Kunstwerken der Stadt. Niemand wollte sich mit der „hässlichen Dicken“ identifizieren. Heute ist die „Emma“ als Kunstwerk akzeptiert, kaum jemand möchte die freundliche alte Dame mit der Einkaufstasche mehr missen.

In Neuss wurde der Eierdieb im Stadtpark gesucht. Beinahe jedes Neusser Kind hat schon einmal auf der Figur gesessen und ist darauf fotografiert worden. Diese Tradition gibt es schon, seit das Kunstwerk von Oswald Causin in den 30er Jahren aufgestellt wurde. Der Schwan mit dem davonlaufenden Jungen wurde genau da aufgestellt, wo Causin seine Inspiration gefunden hat. Am Weiher hat er beobachtet, wie ein kleiner Junge aus dem Nest eines brütenden Schwanenpaares ein Ei geklaut hat. Doch der Schwanenvater, im Volksmund damals "Wilder Hans" genannt, nahm die Verfolgung auf und biss dem Lausejungen in den Po.

(wilp)
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