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Orkan:  Grevenbroicher Schulen bleiben zu, Kitas sind geöffnet.

Schulen, Wälder Kitas : So wirkt sich die Orkanwarnung auf Grevenbroich, Jüchen und Korschenbroich aus

Grevenbroich, Jüchen und Korschenbroich bereiten sich auf „Sabine“ vor. Das Orkantief wird am Sonntag Nordrhein-Westfalen erreichen.

Grevenbroich, Jüchen und Korschenbroich bereiten sich auf „Sabine“ vor. Das Orkantief wird am Sonntag Nordrhein-Westfalen erreichen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in Böen mit Windstärken zwischen neun und zwölf. Der Höhepunkt des Sturms wird von Sonntagabend bis Montagmorgen erwartet, wenn normalerweise tausende Schul- und Kindergartenkinder auf den Straßen unterwegs sind. Was Eltern am Montag beachten sollten:

Schulen Die Stadt Grevenbroich hat entschieden, dass die Grund- und weiterführenden Schulen am Montag, 10. Februar, geschlossen bleiben. Dies gelte sowohl für den Unterricht als auch für die Betreuung der Primar- und Sekundarstufe. „Die Schulen sind über die Schließung informiert. Wir sind zuversichtlich, dass die Nachricht alle Familien erreicht“, erklärte Stadtsprecher Stephan Renner am Freitag. „Wenn ein Kind am Montag dennoch in der Schule erscheint, wird es auch betreut. Die Schulen sind besetzt“, sagt Renner. Am Dienstag werden die Schulen nach den derzeitigen Wetterprognosen wieder öffnen. Für die Schulen des Rhein-Kreises Neuss – Berufsbildungszentren und Förderschulen – entscheiden laut dem Kreis die Schulleitungen, ob der Unterricht stattfindet. Bei Unterrichtsausfall sei gewährleistet, dass Schüler, die trotz Sturm kommen, betreut und untergebracht werden.

In Jüchen und Korschenbroich bleiben alle Schulen geöffnet, wie die Stadtverwaltungen erklären. Die Eltern könnten jedoch je nach Wetter selbst entscheiden, ob sie an diesem Tag ihre Kinder zur Schule schicken. Sollte sich die Wettervorhersage drastisch verschlechtern, wollen die Städte am Sonntagabend auf ihren Homepages über die Konsequenzen informieren, etwa, wenn es doch zu Schließungen kommt.

Kindergärten Die Grevenbroicher Kindertagesstätten sind laut der Stadtverwaltung geöffnet – im Gegensatz zu den Schulen. „Die Kita-Kinder werden auf dem Weg zur Tagesstätte in der Regel von einem Erwachsenen begleitet“, sagt dazu Stephan Renner. Er rät: „Wenn am Montag der Sturm tobt, sollten Eltern die Hinweise für die Bevölkerung beachten und das Kind sollte gegebenenfalls zu Hause bleiben.“ Dieselbe Regelung gilt in Jüchen und Korschenbroich, die Kitas sind offen: „Die Eltern können jedoch je nach Witterungslage selbst entscheiden, ob sie an diesem Tag in die Kita schicken“, sagt der Jüchener Stadtsprecher Norbert Wolf. Auch bei den Tagesstätten wollen die Verwaltungen von Jüchen und Korschenbroich bei Änderungen informieren.

Wälder und Friedhöfe Die Stadt Korschenbroich empfiehlt, bei Sturm Wälder und auch die städtischen Friedhöfe zu meiden, weil Bäume entwurzelt werden oder Äste abstürzen könnten. Die Jüchener Verwaltung weist darauf hin, dass wegen des Sturms gegebenenfalls Friedhöfe gesperrt werden müssen. Feuerwehr und Baubetriebshof würden am Montag die städtischen Liegenschaften auf Schäden kontrollieren. Die Grevenbroicher Feuerwehr hat für Sturmeinsätze Kettensägen und andere Geräte nochmals überprüft. Vor sechs Jahren hatte Sturmtief „Ela“ Grevenbroich wie auch andere Kommunen massiv getroffen, der Sturm fegte in den Wäldern eine Fläche von rund zehn Hektar leer.

(cso-)