Grevenbroich: Orden "Pro Merito" für Heinz Günther Hüsch

Grevenbroich: Orden "Pro Merito" für Heinz Günther Hüsch

Doris Kies nahm die Auszeichnung der Tempelritter für ihren kurzfristig erkrankten Bruder entgegen.

"Pro Merito" heißt die höchste Auszeichnung der Tempelritter. Diesen Orden wollten die Mitglieder der Komturei Neuss jetzt dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Heinz Günther Hüsch (83) im Kloster Langwaden verleihen. Doch der langjährige Politiker erkrankte kurzfristig. Stellvertretend für ihren Bruder nahm Doris Kies diese Würdigung entgegen.

Seit fünf Jahren lädt die Komturei Neuss, die zum internationalen Tempelritterorden OSMTH (Ordo Supremus Militaris Templi Hierosoymitani) gehört, zur Adventsfeier in Langwaden. Bei diesem festlichen Treffen mit Gottesdienst und Dinner werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich um die Ökumene verdient gemacht haben. Zur Verleihung des Ordens an Heinz Günther Hüsch hatten sich auch Großcommander Marcel De Picciotto, der aus den USA eingeflogen war, und die ehemalige Neusser Vizebürgermeisterin Angelika Quiring-Perl eingefunden. Großpriorin Elke Bruns und Markus Nitschke von der Ordenskanzlei Hannover überreichten Hüschs Schwester den Orden mit den besten Genesungswünschen und einer Bitte: "Beim nächsten Treffen muss Ihr Bruder diesen Orden tragen." Der Historiker Max Tauch, der wie Hüsch dem Tempelritterorden freundschaftlich verbunden ist, stellte den Geehrten als "aufrichtigen Menschen" dar: "Er war stets ein politischer Mensch, der die Ziele und Werte seiner Partei hoch hob, aber dabei immer die Ansichten der anderen politischen Parteien respektierte." Noch heute stelle er sich in den Dienst des St.-Augustinus-Hospiz und des Lukaskrankenhauses. Doris Kies (84) versicherte, dass ihr Bruder sich über diese Auszeichnung freuen würde.

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Zum Tempelritterorden gehören weltweit rund 6000 Mitglieder. Insgesamt 31 Komtureien leisten Dienst am Nächsten und unterstützen humanitäre Projekte, regional und international. Ihre Struktur ist christlich-ökumenisch, die Gleichberechtigung von Damen und Rittern selbstverständlich.

(uwr)
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