1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: "No.Name" studiert neues Stück über das Lachen ein

Grevenbroich : "No.Name" studiert neues Stück über das Lachen ein

Premiere für "Lachen, wie Einradfahren" ist am Freitag, 3. März, im Jugendzentrum "GOT" in der Südstadt.

Lässt sich das Lachen verbieten? Mit dieser Frage befast sich "No.Name", die Freie Jugendtheatergruppe am Jugendtreff GOT, in ihrem neuen Stück. Zurzeit wird mittwochs geprobt, das Ergebnis wird erstmals am Freitag, 3. März, 19.30 Uhr, im Jugendzentraum, An St. Josef, zu sehen sein.

"Lachen, wie Fahrradfahren" lautet der Titel der neuen Eigenproduktion. "Nach unserem ernsten Stück im Vorjahr ,Keiner für alle und alle allein' wollten wir etwas anderes machen", sagt Werner Alderath, neben Marius Panitz und Sebastian Koll Spielleiter. Doch auch wenn es ums Lachen geht, hat das Stück einen ernsten Hintergrund. Die aktuelle Weltlage biete nur "wenig Anlass zum Lachen: Donald Trump, der Brexit, der Bürgerkrieg in Syrien. Und "dennoch sollten wir uns den Mut - und damit auch das Lachen - nicht nehmen lassen. Dies wollen wir mit Hilfe unserer neuen Produktion zum Ausdruck bringen", erklärt das Ensemble.

Eine Parallele zum Vorjahres-stück, das in einer Welt nach einer Katastrophe spielt: "Wir haben erneut eine neue Welt erdacht", schildert Werner Alderath. Das neue Stück spielt nämlich in einem Land, in dem das Lachen verboten wurde. Die Organisation "HappyLabs" will das Lachen mit Hilfe neuer Medikamente das Lachen verboten, Wer gegen das Lachverbot-Gesetz verstößt, muss zu "HappyLabs" und die Arznei schlucken.

  • Nun kommt Bewegung in das Bauprojekt
    „Erftquartier“ in Grevenbroich : Kabel bremsen Hausbau an Montzstraße
  • Daniel Rinkert (SPD) stellt sich am
    Bundestagswahl 2021 in Grevenbroich : Daniel Rinkert (SPD) verfehlt knapp das Berlin-Ticket
  • In Nordrhein-Westfalen sind 12,9 Millionen Menschen
    Grüne mit höchstem Frauenanteil : NRW wählt 106 Männer und 49 Frauen in den Bundestag

Auf der Bühne werden 15 junge Schauspieler zwischen 14 und 19 Jahren stehen. "Über die Medien und von den Schauspielern wurde viel Werbung gemacht, um Schauspieler zu gewinnen", erzählt Werner Alderath.

Nach der Premiere am 3. März (Karten für sechs Euro - 4,50 ermäßigt - unter noname.info@gmx.de oder an der Abendkasse) ist "Lachen, wie Fahrradfahren" am Donnerstag, 18. Mai, nochmals in Grevenbroich zu sehen - ab 19 Uhr im Café Kultus. Wie in Vorjahren geht "No.Name" auch außerhalb der Stadtgrenzen auf Tour. Am 10. März, 19.30 Uhr, gastiert das Ensemble im Theatermuseum Düsseldorf, am 30. März beim Schultheaterfestival am Goethe-Gynasium in Düsseldorf. Auch Mönchengladbach und Köln werden Stationen sein.

(NGZ)