Grevenbroich: Nicht ohne meine Mütze

Grevenbroich : Nicht ohne meine Mütze

Minusgrade, kalter Wind: Das ist die Zeit von Hut, Mütze und Co. Nicht nur fröstelnde Frauen wollen den Wärmeverlust über den Kopf vermeiden, auch Männer greifen zu Strick und Filz. Was die Grevenbroicher jetzt am liebsten tragen haben wir bei einer Stichprobe erfragt.

Ashton Kutcher tut es, Humphrey Bogart hat es getan: Beide sind Beispiele für Männer, die zur Kopfbedeckung greifen. Bei Kutcher heißt das Indoor-Trendteil "Slouch", beim Klassiker Bogart war es — etwa in "Casablanca" — ein "Borsalino" aus Filz. Aktuell gefragt bei Herren sind auch die fellgefütterten Pilotenmützen. Ein Trend, der auch auf Grevenbroicher Straßen anzutreffen ist — obwohl bei den Minusgraden eher Kopfschutz als Modebewusstsein entscheidend sein dürfte.

Das meint zumindest Abdul Mashrrqui. Der Grevenbroicher hat sich zum Stadtbummel mit einem schlichten, schwarzen Strickteil ausgerüstet. "Das braucht man bei diesen Temperaturen, wir sind daran nicht gewöhnt", meint der 38-Jährige. Mützen, Stirnbänder, Kappen — für generell eher fröstelnde Frauen sind sie gerade jetzt, bei eisigem Wind, unverzichtbare Begleiter.

Auch Kindergartenkind Stella möchte nicht auf wärmendes Fleece verzichten — wenn die Mütze denn in den Lieblingsfarben verfügbar ist. Gymnasiastin Saskia Plöger setzt auf Strick — anders als Jil Feuster und Anne-Kathrin Mohren. Ihre Argumente gegen Mützen: Sie ruinieren die Frisur oder werden als nicht kleidsam empfunden. Doch frieren? Das wollen die Teenager auch nicht. Dann schnell die Kapuze überstülpen. Das werden sie auch in den nächsten Tagen tun. Denn das frostige Wetter und Wind bleibt.

(NGZ/rc)
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