Grevenbroich: NGZ-Gesundheitstag: Wege aus der Stress-Falle

Grevenbroich: NGZ-Gesundheitstag: Wege aus der Stress-Falle

Hektik, Stress, wenig Pausen und stetig steigende Anforderungen im Job – in Zeiten der Krise ist das fast normal. Gestressten Menschen machen Bluthochdruck, Übergewicht und Depressionen immer mehr zu schaffen. Das Thema des zehnten NGZ-Gesundheitstages am Mittwoch, 31. März, lautet daher auch: "Stress im Alltag und Beruf".

Hektik, Stress, wenig Pausen und stetig steigende Anforderungen im Job — in Zeiten der Krise ist das fast normal. Gestressten Menschen machen Bluthochdruck, Übergewicht und Depressionen immer mehr zu schaffen. Das Thema des zehnten NGZ-Gesundheitstages am Mittwoch, 31. März, lautet daher auch: "Stress im Alltag und Beruf".

Für viele Berufstätige dreht sich das Hamsterrad unaufhörlich. Die Folgen können fatal sein. "Stress als Belastungsfaktor betrifft etwa ein Drittel der Bevölkerung", weiß Dr. Torge Brosig (33). Der angehende Neurologe aus Grevenbroich weiß aber auch um die Gefahr: "Oft sind die Symptome eher schleichend, sie fallen im Alltag zunächst kaum auf." Als mögliche Folgen hält er eine lange Beschwerdeliste bereit: Stress kann zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Burn-out und psychosomatischen Erkrankungen führen. Chronischer Stress kann aber auch körperliche Erkrankungen verursachen oder bereits vorhandene verschlechtern. Brosig mahnt — wie die anderen drei Referenten — zur Vorsicht: "Stress gilt zudem als gesicherter Risikofaktor für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall."

Neben einer Verbraucherausstellung (16 Uhr) sowie Trainings- und Entspannungsübungen gibt es morgen in der medicoreha in Neuss vier Vorträge: Dr. Torge Brosig (17 bis 17.30 Uhr), Sylvia Henn (17.30 bis 18 Uhr), Dr. Wolfgang Lemken (18.30 bis 19 Uhr) und Dr. Hubertus Degen (19 bis 19.30 Uhr) wollen die vielfältigen Stress-Auslöser und die damit verbundenen Probleme beleuchten. Abgerundet wird der Referatsblock mit einer Fragerunde von 19.30 bis 20 Uhr, moderiert von NGZ-Redakteurin Ruth Wiedner.

(dhk)