1. NRW
  2. Städte
  3. Grevenbroich

Grevenbroich: Neurather holt Schützenvereine aus vier Kommunen an einen Tisch

Grevenbroich : Neurather holt Schützenvereine aus vier Kommunen an einen Tisch

Das hat es in dieser Form noch nicht gegeben: Am 12. März werden Vertreter der Schützenvereine und Bruderschaften aus Grevenbroich, Dormagen, Jüchen und Rommerskirchen erstmals zusammenkommen. Gemeinsam sollen Erfahrungen ausgetauscht und Strategien für die Zukunft entwickelt werden. Organisiert wurde das Treffen von dem Neurather Ferdi Korte. Er rechnet damit, dass bis zu 50 Vereine teilnehmen werden.

Ferdi Korte ist Geschäftsführer der Grevenbroicher Präsidentenrunde, in der sich die Vorsitzenden und Brudermeister von 21 Vereinen aus dem Stadtgebiet regelmäßig treffen. "Wir haben in den vergangenen Jahren vieles für das Brauchtum bewegen und manches Problem lösen können", meint er. Doch anstehende Herausforderungen, die etliche Vereine betreffen, würden es notwendig machen, solche Zusammenkünfte auch einmal auf eine breitere Basis zu stellen.

Zu den aktuell größten Problemen zählen etwa die Musikgebühren. Der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften hat für seine Mitglieder bereits einen Rahmenvertrag mit der Gema abgeschlossen. Die angehörenden Vereine können in den nächsten Jahren im Wesentlichen mit den bisherigen Gebühren kalkulieren. "So etwas wünschen wir uns auch für die Gemeinschaften, die keinem Verband angeschlossen sind", meint Ferdi Korte. Die Grevenbroicher Schützen alleine würden hier bei der Gema nichts bewegen können. "Wenn wir aber in einem größeren Rahmen auftreten, könnte das schon ganz anders aussehen", betont der Neurather Schütze.

"Gemeinsam sind wir stark" – für diese Idee hat Korte in den vergangenen Wochen bei den Vereinen in den Nachbarstädten und -gemeinden geworben. "Ich bin auf eine gute Resonanz gestoßen, das Interesse ist groß", betont er. Im nächsten Monat werden die Vereinschefs erstmals in der Schützenhalle in Frixheim zusammenkommen.

Bei diesem Treffen will Ferdi Korte auch aktuelle Informationen zum Nichtraucherschutzgesetz mitteilen, das ab dem 1. Mai in den Festzelten in Kraft tritt. "Viele Vereine wissen noch nicht, wie sie damit umgehen sollen. Manche planen ein eigenes Raucherzelt, das es nach dem neuen Gesetz jedoch nicht geben darf", erklärt Korte. Für den Vormittag des Treffens hat er einen Termin mit Ingeborg Hacker vom Grevenbroicher Ordnungsamt vereinbart, um am Abend umfassend berichten zu können.

(NGZ)