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Grevenbroich: Neues Bad: Entscheidung vor den Sommerferien

Grevenbroich : Neues Bad: Entscheidung vor den Sommerferien

Voraussichtlich noch vor den Sommerferien wird der Stadtrat über den Bau des neuen Schlossbades entscheiden. Das signalisierte am Dienstag CDU-Fraktionschef Norbert Gand auf Anfrage der NGZ. In Kürze wird sich ein Arbeitskreis mit der Gestaltung beschäftigen und mit Hilfe von Fachleuten ein Modell entwickeln.

Dabei scheint sich schon jetzt abzuzeichnen, dass sich die Politiker für keine der acht vom Bielefelder Ingenieurbüro Constrata vorgestellten Bad-Varianten entscheiden werden. Vielmehr könnte es zu einer Mischung aus verschiedenen Modellen kommen. "Das Bad muss sich am Bedarf in Grevenbroich orientieren, es muss einige Attraktionen bieten, und es muss letztlich finanzierbar sein", so Gand.

Nach bisherigen Überlegungen soll das Hallenbad abgerissen und durch ein flacheres Gebäude ersetzt werden. Dort sollen die Besucher künftig ein Lehr- und Nichtschwimmerbecken sowie ein 25-Meter-Becker mit fünf bis sechs Bahnen sowie einen Drei-Meter-Sprungturm vorfinden. Ob das Freibad in seiner jetzigen Größe erhalten bleibt oder um einige Meter verkleinert wird, um die Betriebskosten zu verringern, ist noch offen. Möglicherweise soll die Liegewiese mit einem Beachvolleyball-Feld und einem Spielplatz ausgerüstet werden. Ein Strömungskanal — wie er etwa im Wickrather Bad angeboten wird — und eine Sauna sollen das Bad attraktiver machen.

GWG checkt Wirtschaftlichkeit

Sobald die Politiker sich für ein Modell entschieden haben, wird das Gas- und Wasserwerk (GWG) als künftiger Investor und Betreiber des Schlossbades die Wirtschaftlichkeit des Projekts überprüfen. Anschließend wird der Rhein-Kreis als Finanzaufsichtsbehörde entscheiden, ob eine Übertragung des Bades an das GWG möglich ist.

Läuft alles gut, könnte im Herbst mit dem Bau begonnen werden. Da alles darauf hinausläuft, die Freizeitstätte Bad am alten Standort zu erhalten, wird das Schlossbad für 15 bis 19 Monate geschlossen bleiben.

(NGZ/rl)