Schwere Verletzungen: Nach Streit den Daumen amputiert

Schwere Verletzungen : Nach Streit den Daumen amputiert

Schwere Verletzungen an Kopf und an einer Hand: Das sind die Folgen einer Streiterei, in die zwei Kneipen-Gäste an der Rheydter Straße gerieten. Opfer und Tatverdächtiger zechten anfangs noch gemeinsam, wobei einer der beiden während dieser Zeit seine Geldbörse auf der Theke liegen hatte.

Der 51-jährige Grevenbroicher schien damit auch kein Problem zu haben, als er die Toilette aufsuchte. Als sein Zechnachbar die Gaststätte verlassen wollte, geriet der Grevenbroicher mit ihm in Streit. Hintergrund dürfte das Portemonnaie gewesen sein, obwohl es noch auf der Theke lag. Ob zu diesem Zeitpunkt Geld fehlte, steht noch nicht genau fest. Die beiden Männer standen erheblich unter Alkoholeinfluss, so dass der Polizei zurzeit keine konkreten Aussagen vorliegen.

Der beschuldigte Gast (30), ebenfalls aus Grevenbroich, schlug während des Streits mit einem Barhocker auf den 51-Jährigen ein und verletzte ihn schwer. Der Mann zog sich eine gebrochene Nase und Schädelverletzungen zu, außerdem wurde ihm auch ein Teil seines Daumens abgetrennt. Der Finger musste später im Krankenhaus amputiert werden.

(NGZ)
Mehr von RP ONLINE