Nach Sabotage-Akt in Grevenbroich Strommast steht jetzt auf neuen „Beinen“

Grevenbroich · Das Konstrukt ist nun neu befestigt. Saboteure hatten den Mast einknicken lassen. Zur Sicherung kam nun erneut ein 500-Tonnen-Kran auf der Gustorfer Höhe zum Einsatz.

 Der Strommast ist jetzt auf neue „Beine“ gestellt worden.

Der Strommast ist jetzt auf neue „Beine“ gestellt worden.

Foto: RWE

Zweieinhalb Wochen nach Bekanntwerden des Sabotage-Akts an einem 45 Meter hohen Strommast auf der Gustorfer Höhe ist das Konstrukt am Dienstag vom Provisorium zurück an seinen ursprünglichen Standort gestellt worden: auf neue „Beine“. Dabei kam erneut ein 500-Tonnen-Kran zum Einsatz, der weithin sichtbar war. Jetzt fußt der Mast auf einem neuen Unterteil. „Die Arbeiten sind planmäßig und unfallfrei verlaufen“, sagt RWE-Sprecher Guido Steffen. Über die Stromkreise, die der Mast führt, werden unter anderem der Tagebau Garzweiler und das Wasserwerk Fürth mit Energie versorgt. Für den neuen, dauerhaften Standfuß hatten Arbeiter in den vergangenen Tagen ein neues Fundament gegossen.