Grevenbroich: Nach Proben in Schule: Kein Blei mehr im Trinkwasser

Grevenbroich : Nach Proben in Schule: Kein Blei mehr im Trinkwasser

Aufatmen an der Hans-Sachs-Schule: Die am vergangenen Freitag festgestellten höheren Blei-Werte in den Trinkwasserleitungen wurden gestern bei einer Kontrolle nicht bestätigt.

Eine mögliche Ursache nannte Stadt-Sprecher Andreas Sterken: "Die Werte waren vermutlich auf Verunreinigungen bei der Montage zurückführen." In den Leitungen des Gebäudes, das soeben für die Hauptschüler umgebaut wurde, waren die höheren Werte gemessen worden.

Insgesamt wurden 24 Wasserproben entnommen. Diese wurden auf die gesundheitsgefährdenden Schwermetalle Blei und Nickel untersucht. Zunächst wurden in zwei Klassenräumen nur noch leichte Überschreitungen der Grenzwerte für Blei festgestellt; auch der Nickel-Gehalt war zunächst noch leicht erhöht. Nach einer Spülung und einer erneuten Prüfung lagen alle Werte im Norm-Bereich — das Wasser erfüllte die Anforderungen der Trinkwasserverordnung.

"Vorsorglich wird die Stadtverwaltung das gesamte Leitungssystem nochmals sorgfältig spülen", kündigte Sterken an. Der Auslöser für die Messwerte sind die neuen Armaturen. Sind die Hähne neu, können sie in den ersten Wochen nach dem Einbau — insbesondere bei stehendem Wasser — geringfügig Schwermetalle ins Wasser abgeben.

In acht Wochen wollen die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Rhein-Kreis Neuss erneut Proben ziehen.

(busch-)
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