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Grevenbroich: Nach Beschwerden: Stadt löst Mülltonnen-Problem am Ostwall

Grevenbroich : Nach Beschwerden: Stadt löst Mülltonnen-Problem am Ostwall

Die Klagen über überquellende Mülltonnen am Ostwall dürften nun verstummen. Die Stadt hat den Verursachern nicht nur mit empfindlichen Geldbußen gedroht, sondern ihnen auch Alternativen aufgezeigt. "Mit Erfolg", wie Kämmerin Monika Stirken-Hohmann jetzt mitteilt.

An prominenter Stelle der Innenstadt - am Eingang zur Wallgasse und nahe des Übergangs zum Montanushof - hatten Anlieger dauerhaft zehn Tonnen deponiert, in deren Umfeld sich häufig der Müll stapelte. Darunter Pappkartons, Lebensmittelreste und leere Ketchupeimer.

"Dieses Bild ist nicht nur eine Zumutung für die Anwohner, sondern auch für die Besucher unserer Stadt, die kein schönes Bild von Grevenbroich mit nach Hause nehmen", hatte Ratsfrau Martina Suermann (Mein Grevenbroich) beklagt und die Stadt mehrfach zum Handeln aufgefordert.

"Das Problem ist jetzt gelöst", signalisiert Monika Stirken-Hohmann. Die Stadt habe den betroffenen Anliegern deutlich gemacht, dass Mülltonnen nicht dauerhaft auf dem Gehweg "geparkt" werden dürften und ihnen Zwangsgelder von bis zu 1000 Euro angedroht. "Vorher haben wir aber mit allen gesprochen und nach Lösungen gesucht", schildert Stirken-Hohmann. Die Stadtverwaltung habe darauf gedrängt, dass die Tonnen anderweitig untergebracht werden müssten - etwa in Hausfluren oder Innenhöfen. Zudem wurde dazu geraten, statt eines großen Containers mehrere kleine Tonnen zu beantragen, die leichter auf einem Privatgrundstück unterzubringen seien. "Einige haben sofort darauf reagiert, anderen wiederum musste erst ein Zwangsgeld angedroht werden", sagt Stirken-Hohmann. "Jetzt steht nichts mehr dort."

Abgesehen vom schlechten Bild, das die Tonnen im Grevenbroicher Zentrum hinterließen, seien sie auch ein Hindernis gewesen, berichtet die Kämmerin. "Wer mit dem Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl dort unterwegs war, kam oftmals nicht durch."

Obwohl mehrere Gastronomiebetriebe auch ihre Speisereste neben den Tonnen deponierten, habe es laut Monika Stirken-Hohmann am Ostwall aber keine Probleme mit Ratten gegeben.

(wilp)