Königshovener Höhe: Motocross-Weltmeister loben die Grevenbroicher Rennbahn

Königshovener Höhe : Motocross-Weltmeister loben die Grevenbroicher Rennbahn

Mit dem Italiener Antonio Cairoli und dem Niederländer Jeffrey Herlings war jetzt die Weltelite des Motocross-Sports in Grevenbroich zu Gast. Die beiden Sportler trainierten auf der Bahn des Motorsportclubs (MSC) auf der Königshovener Höhe.

Der 31 Jahre alte, in Sizilien geborene Antonio Cairoli hat bereits acht Weltmeister-Titel auf seinem Konto und liegt derzeit auf dem zweiten Platz der aktuellen MX-1-Meisterschaft. Der 22-jährige Jeffrey Herlings kann in seinen jungen Jahren bereits drei Weltmeistertitel in der Klasse MX2 vorweisen. Was die zwei Top-Fahrer des KTM-Werksteams zum MSC führt: "Wir kommen regelmäßig nach Grevenbroich, weil die Trainingsbedingungen einfach super sind", sagt Cairoli.

Die Strecke sei stets in einem guten Zustand und biete den Motocross-Fahrern eine sehr gute Vorbereitung auf die WM-Rennen. "Am kommenden Wochenende ist beim nächsten Grand Prix in Kegums in Lettland eine ähnlich sandige Bodenbeschaffenheit. Deshalb testen wir noch einmal ausgiebig in Grevenbroich", so Cairoli. Jeffrey Herlings stimmt seinem Markenkollegen zu: "Die Strecke ist schon zu gut für uns und könnte ruhig ein weniger ausgefahrener sein. Das würde den Trainingseffekt noch erhöhen."

Mit Brent van Donnick aus Belgien, Benoit Paturel aus Frankreich, Alvin Östlund aus Schweden und Valentin Guilod aus der Schweiz waren weitere Elitefahrer der Motocross-Weltmeisterschaft beim MSC Grevenbroich anzutreffen und zeigten sich ebenfalls höchst zufrieden. "Die Anlage gefällt mir gut und beinhaltet alle Elemente einer anspruchsvollen Motocross-Strecke", sagt Guilod: "Ich komme auf jeden Fall gerne wieder."

(NGZ)
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