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Millionenförderung für Grevenbroich aus dem Landesetat.

Förderung für Grevenbroich : Stadt erhält Millionenbetrag für kommunale Projekte

Die Stadt Grevenbroich wird Gesamtzuweisungen von 13,1 Millionen Euro nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) erhalten. Das teilte am Mittwoch die Landtagsabgeordnete Heike Troles (CDU) mit. Der Betrag ergibt sich aus der Modellrechnung, die das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung veröffentlicht hat.

„Im Vergleich zu den ersten Zahlen vom Juli haben nun alle 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ein Plus in der Kasse“, sagt Troles. Für Grevenbroich sind es zusätzliche 834.637 Euro, die für kommunale Zwecke verwendet werden können. Bei den Berechnungen wird berücksichtigt, dass eine positive Entwicklung bei den Steuereinnahmen in den Gemeinden automatisch zu geringeren Schlüsselzuweisungen im Folgejahr führt. Hintergrund für die nun höheren Zuweisungen ist die weiterhin positive Steuerentwicklung vom 1. Oktober 2017 bis zum 30. September 2018.

Das Geld könne in Grevenbroich zum Beispiel in Projekte für den Sport investiert werden, schlägt Troles vor. Ein bestimmtes Vorhaben hat sie vor Augen: die Verbesserung der Trainingsbedingungen für die Damenmannschaft des SV Hemmerden. „Obwohl die Fußballerinnen in der Niederrhein-Liga spielen, müssen sie mit sehr schlechten Platzverhältnissen auskommen“, sagt Troles, die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist. Eine Sanierung der Anlage wäre erforderlich – bevor Spielerinnen zu anderen Vereinen abwandern könnten.

Auch für Jugend-Projekte, für die sonst kein Geld da ist, könnte ein Teil der Zuweisung verwendet werden, überlegt die Landtagsabgeordnete. „Ein Betrag könnte für den zu einem großen Teil mit Sponsorengeldern geplanten Jugendpark verwendet werden. Damit könnte das Projekt noch attraktiver gestaltet werden“, sagt Troles. Das Thema steht auch auf der Tagesordnung der nächsten Etat-Beratung der Grevenbroicher CDU-Fraktion.