"Mein Grevenbroich" initiiert erstes Straßenkunst-Projekt

Die Stadt soll bunter werden : „Mein Grevenbroich“ initiiert erstes Straßenkunst-Projekt

Mit einem künstlerisch von Patrick Schmitz gestalteten Stromkasten macht der Förderverein des Museums jetzt auf die Angebote der Villa Erckens aufmerksam.

Dieses erfolgreich umgesetzte Projekt nimmt die Ratsfraktion „Mein Grevenbroich“ nun zum Anlass für eine „Street Art“-Aktion. Deren Ziel ist es, sowohl Trafo- und Stromkästen als auch Mauern und Fassaden im gesamten Stadtgebiet etwas bunter und frischer aussehen zu lassen. Für diese Idee werden noch Künstler gesucht.

„Für den Aufschlag haben wir zwei begabte Sprayer aus dem Erasmus-Gymnasium gewinnen können. Sie werden mit Unterstützung ihres Kunstlehrers Erasmus Scheuer zwei Telefonkästen in der Südstadt gestalten“, sagt Ratsfrau Ulrike Oberbach. Die Genehmigung der Telekom liege bereits vor, an einem Entwurf werde zurzeit gearbeitet. Nach den Sommerferien soll der künstlerische Arbeit losgehen.

„Mein Grevenbroich“ hat darüber hinaus auch Kontakt mit dem Versorgungsunternehmen NEW aufgenommen und nachgefragt, ob die in der Stadt aufgestellten Trafokästen künstlerisch hochwertig gestaltet werden dürfen. „Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, kann sich gerne an uns wenden. Die dringend notwendigen Genehmigungen werden dann von uns eingeholt“, sagt Oberbach. Die Entwürfe müssten vor Arbeitsbeginn aber abgeklärt werden – „denn jeder Eigentümer von Stromkästen hat unterschiedliche Vorgaben“. Wer sich zutraue, eine ganze Wand künstlerisch zu gestalten, könne ebenfalls Kontakt mit der Fraktion aufnehmen.

Mit der Zeit soll ein Straßenkunstwerk dem anderen folgen. „Street Art, also künstlerische Graffiti, beleben die Stadt“, sagt Oberbach. Damit meint sie keineswegs „Tags“ (Wortkürzel), so wie sie an Brücken oder Mauern zu finden sind. „Das ist reine Sachbeschädigung“, meint die Ratsfrau. Wer Ideen hat, kann sich unter 0162 9704137 melden.

(wilp)
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