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Grevenbroich: Mehr Behandlungen im Brustzentrum

Grevenbroich : Mehr Behandlungen im Brustzentrum

Fallzahlen in der Klinik an St. Elisabeth haben um 20 Prozent zugenommen.

Seit Chefarzt Dr. Günter Noé die Frauenkliniken Grevenbroich und Dormagen 2014 zusammengeführt hat, wird das Brustzentrum am Kreiskrankenhaus Grevenbroich von Dr. Faten Dahdouh (40) geleitet. Nach zweieinhalb Jahren Tätigkeit der erfahrenen, auf die operative und medikamentöse Behandlung von Brustkrebspatientinnen spezialisierten Senologin ziehen beide eine positive Bilanz.

Grevenbroich: Mehr Behandlungen im Brustzentrum
Foto: Tinter Anja

Die Fallzahlen mit eigenständig erbrachter Maximalversorgung verzeichnen einen 20-prozentigen Zuwachs. Die Inanspruchnahme der Ultraschallsprechstunde hat sich vervielfacht. Wurden 2014 ambulant noch rund 15 Brustultraschalle im Monat durchgeführt sind es heute 90. "Es war mir wichtig für diesen Bereich eine Spezialistin zu haben, die sich ganz auf die Behandlung der Frauen konzentriert und als Ärztin kompetent und sensibel zugleich für ein besonderes Vertrauensverhältnis sorgt", sagt Noé. Dahdouh habe sich gut in Grevenbroich etablieren können und leiste überzeugende Arbeit. Neben der durch ihn etablierten minimalinvasiven Chirurgie konnte so auch ein Brustzentrum nach modernem Muster entstehen. "Dass die Patientinnen von Ärztinnen und Ärzten betreut werden, die sich voll auf dieses Gebiet spezialisiert haben, ist nicht nur zeitgemäß, sondern für eine Behandlung auf höchstem Niveau notwendig", unterstreicht Noé.

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Pro Jahr werden mehr als 100 Patientinnen mit Brustkrebs in Grevenbroich betreut. Sie können eine moderne Therapie auf internationalem Standard erwarten sowie individuelle Beratung und Betreuung, sagt Noé. So belegt das Zentrum bei der Zufriedenheit der Patientinnen auch Platz zwei in NRW.

Am Dienstag, 16. Mai, werden die leitende Ärztin Dr. Faten Dahdouh und der plastische Chirurg Dr. Michael Michel im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Ärztehaus des Elisabeth-Krankenhauses über ihre Arbeit und die Möglichkeiten des Grevenbroicher Brustzentrums berichten und Fragen zum Thema beantworten.

(NGZ)